de.wedoany.com-Bericht: IHI Aerospace (IHI Aerospace Co., Ltd.) entwickelt und fertigt eine Reihe von Trägerraketen für kommerzielle, staatliche und wissenschaftliche Weltraummissionen, um Japans Raumtransportfähigkeiten durch fortschrittliche Raketentechnologie und Startdienste zu verbessern. Das Produktportfolio umfasst die „Epsilon"-Trägerrakete, die Beteiligung an den H-IIA- und H-IIB-Startsystemen, die H3-Trägerrakete sowie eine Serie von Höhenforschungsraketen und bietet Startlösungen für Satelliten, wissenschaftliche Forschung und Weltraumforschungsprojekte.
Die Epsilon-Trägerrakete ist das Kernprodukt im Startangebot des Unternehmens. Es handelt sich um eine Feststoffrakete der nächsten Generation, die auf hohe Zuverlässigkeit, betriebliche Flexibilität und wettbewerbsfähige Startkosten ausgelegt ist. Die Rakete übernimmt bewährte Technologien aus den japanischen H-IIA- und M-V-Raketenprogrammen und integriert gleichzeitig innovative Designs zur Vereinfachung der Startabläufe. Sie gilt als eine der kompaktesten Trägerraketen der Welt. Im Vergleich zu Flüssigtreibstoffraketen reduziert die Feststoffbauweise die Betriebskomplexität und die Startkosten, während die für kommerzielle, akademische und staatliche Missionen erforderliche Zuverlässigkeit erhalten bleibt.

Die neueste Version, die Epsilon S-Trägerrakete, integriert Technologien des Epsilon-Programms und der H3-Trägerrakete und steigert so die Betriebseffizienz weiter. Die Rakete ist mit einem automatischen Prüfsystem ausgestattet, das es einem kleinen Bedienungsteam ermöglicht, die mobilen Startvorgänge über ein PC-basiertes Steuerungssystem durchzuführen, was dazu beiträgt, menschliche Fehler während der Startvorbereitung zu reduzieren. Die Rakete unterstützt die „Late Access"-Funktion, die eine Integration der Nutzlast bis zu drei Stunden vor dem Abheben erlaubt und so eine größere Flexibilität für Missionen mit zeitkritischen Nutzlasten bietet. Darüber hinaus ist das Design darauf ausgelegt, Vibrationen, Lärm und Trennungsstöße der Raumfahrzeuge zu minimieren, um eine Startumgebung zu schaffen, die für den Schutz empfindlicher Nutzlasten geeignet ist. Die Post-Boost-Stufe (PBS) verwendet ein Flüssigkeitsantriebssystem, das eine präzise Bahneinschuss ermöglicht und die Durchführung von Mitflugmissionen durch die genaue Platzierung mehrerer Raumfahrzeuge in ihren vorgesehenen Umlaufbahnen unterstützt. Die Epsilon S hat eine Nutzlastkapazität von über 1.200 kg für den niedrigen Erdorbit (LEO) und über 600 kg für den sonnensynchronen Orbit (SSO).
Neben orbitalen Trägerraketen entwickelt IHI Aerospace auch Höhenforschungsraketen für wissenschaftliche Beobachtungs- und Experimentiermissionen. Die Raketen S-310, S-520 und SS-520 unterstützen die Erforschung der Atmosphäre, Ionosphäre und Magnetosphäre in Höhen von etwa 190 km, 350 km bzw. 1.000 km. Diese Startsysteme wurden für Beobachtungen der oberen Atmosphäre, Rückgewinnungsexperimente und wissenschaftliche Missionen eingesetzt und erweitern Japans Fähigkeiten in der suborbitalen Forschung und Technologieerprobung.
IHI Aerospace trägt durch Raumfahrzeugantriebssysteme, Hardware für die Internationale Raumstation, Satellitenaussetzungstechnologien und wissenschaftliche Missionen zu mehreren nationalen Raumfahrtprogrammen bei. Das Produktportfolio des Unternehmens umfasst Antriebsprodukte wie Bipropellant-Triebwerke, Hydrazin-Monopropellant-Triebwerke, Treibstofftanks und Antriebssubsysteme. Darüber hinaus ist das Unternehmen an Projekten wie dem japanischen Experimentmodul „Kibo", dem JEM Small Satellite Orbital Deployer (J-SSOD), CALET sowie den Missionen Hayabusa und Hayabusa 2 beteiligt. Durch die Kombination von Trägerraketenentwicklung mit Raumfahrzeugtechnologie und Missionsunterstützung stärkt IHI Aerospace kontinuierlich Japans durchgängige Raumtransport- und Explorationsfähigkeiten.










