Die Stadt Salamanca in Spanien wird ihren Plan für grüne Infrastruktur aktualisieren
2026-07-29 11:07
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de.wedoany.com-Bericht: Die Stadtverwaltung von Salamanca wird den „Sonderplan für grüne Infrastruktur und Biodiversitätsschutz“ (PEPIVB) aktualisieren, um den aktuellen Zustand der grünen Infrastruktur zu bewerten und neue Wege zur Verbesserung der städtischen Lebensqualität zu finden. Der Plan wurde 2019 entworfen und 2020 vom Stadtrat genehmigt.

Salamanca wird seinen Plan für grüne Infrastruktur und Biodiversität aktualisieren, um die städtische Renaturierung zu verstärken

Diese Maßnahme ist Teil des Projekts „Grüne Schienen“ (Raíles Verdes) und stellt die A1-Aktion des spanischen Förderprogramms für die Entwicklung und Konsolidierung städtischer grüner Infrastruktur (initiiert von der Stiftung Biodiversidad) dar. Das Projekt wird von der Stiftung Biodiversidad des Ministeriums für ökologischen Wandel und demografische Herausforderungen (Miteco) unterstützt und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Die Überarbeitung basiert auf den Aufzeichnungen des städtischen Grünflächenwachstums seit der Erstellung des Plans. Salamanca verfügt derzeit über mehr als 127.000 Bäume und 55.000 Sträucher, ein Anstieg von etwa 50 % gegenüber 2019, verteilt auf über 2,9 Millionen Quadratmeter städtischer Grünflächen. Hinzu kommen Ufergrünflächen, die der Wasserwirtschaftsbehörde des Duero-Beckens (Confederación Hidrográfica del Duero) unterstehen, sowie Bereiche des Universitätscampus.

Die neue Analyse wird eine detailliertere Diagnose der bestehenden grünen Infrastruktur umfassen. Zu den Arbeiten gehören ein Biodiversitätsinventar, Modelle zur ökologischen Vernetzung, Bewertung und Evaluierung von Ökosystemdienstleistungen sowie eine Aktualisierung der Schadstoffkarten. Die Bewertung wird auch klimabedingte Risiken wie Hitzewellen, Überschwemmungen und Dürren abdecken. Der Untersuchungsbereich umfasst die Bevölkerung und ihre sozioökonomischen Merkmale, die Landnutzung und die städtische Mobilität, um die Planung an die tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen.

Basierend auf den Diagnoseergebnissen wird die Stadtverwaltung den PEPIVB überprüfen und anpassen, ohne seine Grundprinzipien zu ändern. Ziel ist es, die praktische Anwendung durch technische Dokumente und einen kommunalen Leitfaden für naturbasierte Lösungen zu fördern, der Aktionspläne je nach Stadttyp und spezifischen Zielen erstellt. Die Aktualisierung sieht auch die Erstellung detaillierterer Pläne auf Stadtteilebene vor, um die Interventionen an die Merkmale der einzelnen Stadtgebiete anzupassen und die Umsetzung naturbasierter Lösungen in bestimmten Bereichen zu leiten.

Die Stadtverwaltung von Salamanca hat Unterstützung aus dem Förderprogramm der Miteco-Stiftung Biodiversidad erhalten. Mit dem Projekt „Grüne Schienen“, das ein Gesamtbudget von 2,8 Millionen Euro hat, wovon 60 % aus dem EFRE kofinanziert werden, soll das städtische Umfeld entlang der ehemaligen Eisenbahnlinie der „Silberstraße“ (Ruta de la Plata) renaturiert und in einen Grünzug umgewandelt werden. Die bis 2028 geplanten Maßnahmen umfassen: die Umwandlung der alten Eisenbahnlinie in einen Grünzug, die Wiederherstellung des Garrido-Vulkans, die Schaffung von zwei Stadtwäldern und die Einrichtung von fast hundert städtischen Gärten. Darüber hinaus werden die Grünflächen entlang der Allee neben dem Jesuitenpark (parque de los Jesuitas) und am Viadukt der Gartenstraße (calle Jardines) erweitert, und es wird eine Waldbewirtschaftung entlang des Flusses Tormes (río Tormes) durchgeführt.

Das Projekt betrifft städtische Randflächen, die nach der Einstellung des Schienenverkehrs vor vierzig Jahren brach lagen. Die Interventionen zielen darauf ab, die Barrierewirkung der Eisenbahn zu verringern und sie in das Stadtgefüge zu integrieren. Das Projekt „Grüne Schienen“ umfasst die ökologische Wiederherstellung degradierter Flächen, die Erhöhung und den Schutz der Biodiversität sowie die Kontrolle invasiver Arten. Diese Maßnahmen integrieren naturbasierte Lösungen, die darauf abzielen, den Klimawandel abzumildern und sich an ihn anzupassen, die Verschmutzung zu kontrollieren und Ökosystemdienstleistungen zur Förderung der städtischen Gesundheit zu nutzen.

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