EY stellt in Kanada einen Quantencomputer vor Ort bereit – Teil eines 3-Milliarden-Dollar-Investitionsplans
2026-08-03 10:22
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Das globale Professional-Services-Unternehmen EY (Ernst & Young) hat die Bereitstellung eines Quantencomputers vor Ort in seiner internen Technologieinfrastruktur angekündigt. Die Bereitstellung wird von EY Kanada geleitet und stellt ein zentrales Innovationszentrum innerhalb der globalen Unternehmenstechnologiestrategie von EY dar. Die Hardware-Installation ist Teil einer globalen Investition in Höhe von insgesamt 3 Milliarden US-Dollar, die sich auf Künstliche Intelligenz und Next-Generation-Computing konzentriert und darauf abzielt, die geschäftlichen Fähigkeiten von EY bei der Übernahme datensensibler Unternehmensworkloads in Szenarien wie Optimierung, Betrugserkennung, Datenschutz und groß angelegtem Risikomanagement zu stärken.

Die Entscheidung, ein Vor-Ort-System direkt in Kanada zu betreiben, anstatt sich vollständig auf cloudbasierten Quantenzugriff zu verlassen, dient der Erfüllung strenger Anforderungen an Datensouveränität, Regulierung und Datenschutz von Kunden aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Energie, Regierung und Gesundheitswesen. Die dedizierte Hardware ermöglicht es den EY-Teams, die Speicherorte sensibler Kundendaten, die Ausführungsweise von Anwendungen und die Governance des Datenzugriffs vollständig zu kontrollieren.

Die Bereitstellung stützt sich auf die Innovationsmethodik „Client Zero“ von EY: Quantenalgorithmen werden zunächst in der internen Betriebsumgebung entwickelt, getestet und optimiert, bevor sie an Unternehmenskunden ausgeliefert werden. Mithilfe dieses internen Validierungsrahmens kann EY hybride Quanten-Klassik-Workflows für Finanzportfoliooptimierung, erweiterte Bedrohungserkennung und Lieferkettenlogistik unter Druck testen. Die dedizierte lokale Quantenverarbeitungseinheit (QPU) in Kanada übernimmt die Inlandsverarbeitung sensibler Daten, wodurch EY die direkte Kontrolle über Datensouveränität und geistiges Eigentum behält. Das Quantenprogramm ist außerdem an die KI-gesteuerte Plattform ey.ai The Reimagination Engine von EY angebunden, die maschinelle Lernmodelle mit Quantencomputing kombiniert, um Prognose- und Entscheidungsintelligenz zu verbessern.

Die Führungsebene von EY betrachtet diesen Schritt als entscheidenden Meilenstein, um Quantencomputing von experimentellen Pilotprojekten zur realen geschäftlichen Umsetzung zu führen. Raj Sharma, Managing Partner für globales Wachstum und Innovation bei EY, und Biren Agnihotri, Chief Technology Officer von EY Kanada, wiesen darauf hin, dass die Kombination generativer KI-Plattformen mit dedizierter Quantenhardware neue Fähigkeiten zur Lösung komplexer Probleme schaffe. Aufbauend auf den jüngsten Quantenpatentanmeldungen von EY wird das Kanada-Bereitstellungsprojekt als Testumgebung für die Entwicklung skalierbarer Unternehmenslösungen im globalen Netzwerk von EY dienen.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com