de.wedoany.com-Bericht: Heidelberg Materials UK treibt die Fundamentarbeiten für die erste CO2-Abscheidungsanlage eines Zementwerks in Großbritannien am Standort Padeswood in Nordwales voran.
Für das Projekt wurden bereits über 60.000 Tonnen Gesteinskörnung zur Einrichtung des Baubereichs verwendet, und zwei Rammgeräte haben über 600 Betonpfähle installiert, wobei rund 5.000 Kubikmeter Beton für den Bau von Stützwänden eingesetzt wurden.
Der gesamte Beton für die CO2-Abscheidungsanlage wird aus evoZero-Zement mit nahezu null CO2-Emissionen hergestellt. Dieses Produkt wird mithilfe von Carbon Capture and Storage (CCS)-Technologie im Werk von Heidelberg Materials in Brevik, Norwegen, produziert und über ein Kettenregulierungsmodell zertifiziert.
Simon Willis, Chief Executive Officer von Heidelberg Materials UK, zeigte sich erfreut über die Bautempo des CCS-Projekts in Padeswood und erklärte, dass das Projekt so weit wie möglich evoZero-Zement verwende, um die CO2-Bilanz zu senken. Es habe eine gewisse Symmetrie, mit Zement, der durch CCS-Verfahren hergestellt wurde, eine weitere CCS-Infrastruktur zu bauen.
Die aktuelle Projektphase wird von Worley umgesetzt. Worley hat gemeinsam mit Mitsubishi Heavy Industries den Vertrag für Engineering, Beschaffung und Bauleitung (EPCM) für das Projekt erhalten.
Zu den abgeschlossenen Vorbereitungsarbeiten gehören die Installation von Sicherheitseinrichtungen und Molchzäunen, die Verlegung von Freileitungen und Kabeln sowie die Entfernung von 25.000 Tonnen Oberboden, der bei der Wiederherstellung des Geländes wiederverwendet werden soll. Derzeit sind täglich etwa 80 Bauarbeiter vor Ort, und es wird erwartet, dass sich diese Zahl bis zum Jahresende verdoppelt.
Das Padeswood-Projekt basiert auf der CO2-Abscheidungsentwicklung von Heidelberg Materials in seinem Zementwerk in Brevik, Norwegen, wo die Anlage darauf ausgelegt ist, jährlich rund 400.000 Tonnen CO2 abzuscheiden, was etwa 50 % der Werksemissionen entspricht.
Nach der Inbetriebnahme soll die Anlage in Padeswood voraussichtlich rund 95 % der CO2-Emissionen des bestehenden Zementwerks abscheiden, was bei voller Auslastung einer jährlichen Abscheidung von rund 800.000 Tonnen CO2 entspricht.









