de.wedoany.com-Bericht: Atomrobot hat offiziell den leichten zweibeinigen intelligenten Roboter Tianzu AR-L1 vorgestellt. Er richtet sich an die Forschung und Entwicklung verkörperter intelligenter Algorithmen an Hochschulen und in Unternehmen und ist als offene Plattform konzipiert, die sowohl Labor-Debugging als auch industrielle Praxistests abdeckt.
Die heimische Forschung zu verkörperter Intelligenz entwickelt sich derzeit rasant. Leichte zweibeinige Roboter haben sich zu einer wichtigen Hardware-Plattform für Gangtraining und die Erforschung der visuell-motorischen Fusion entwickelt. Die meisten wissenschaftlichen Zweibein-Plattformen sind jedoch für stationäre Experimente im Innenbereich ausgelegt, weisen eine geringe Umweltanpassungsfähigkeit auf und lassen sich nur schwer auf reale Einsatzbedingungen übertragen. Gleichzeitig sind Bewegungssystem und visuelle Wahrnehmung eng gekoppelt, sodass Entwickler eigene Algorithmen nicht bequem bereitstellen können und die Kosten für wissenschaftliche Versuche und Fehlersuche hoch sind. Atomrobot hat dieses Produkt auf Basis seiner Erfahrungen in der Entwicklung und Massenproduktion von Industrierobotern entwickelt. Der Kernansatz besteht darin, mit einer einzigen Hardware sowohl die Algorithmus-Iteration als auch die Erprobung in industriellen Szenarien abzudecken.
Bei den wichtigsten Parametern: Der Tianzu AR-L1 hat ein Gesamtgewicht von 20 kg, die Abmessungen des Körpers überschreiten nicht 392 mm × 380 mm × 845 mm, die maximale Hindernisüberwindungshöhe beträgt 15 cm, die maximale Steigfähigkeit 20°, das Spitzendrehmoment der Gelenke 60 N·m, die Spitzendrehzahl 5 rad/s, die Nenn-Zusatznutzlast an der Oberseite 5 kg, die Akkulaufzeit im Standardbetrieb 2 Stunden, und er unterstützt schnellen Akkuwechsel.
Der Körper verwendet eine symmetrische, bionische Zweibein-Anordnung mit mehreren Freiheitsgraden in seriellen Gelenken. Er kann Steigungen von ≤20° erklimmen und Hindernisse von ≤15 cm Höhe überwinden und dabei Treppen, Gräben und Schotterwege stabil passieren. Mit einem Gesamtgewicht von 20 kg kann er problemlos durch Standardtüren, Flure und Aufzüge navigieren und eignet sich sowohl für präzises Debugging im Innenbereich als auch für Experimente in komplexen Außenbereichen von Werksgeländen. Der Körper besteht aus einer Verbundstruktur aus Luftfahrt-Aluminiumlegierung und hochfestem technischem Kunststoff. An der Oberseite befindet sich eine standardisierte Erweiterungsplattform mit einer Nennlast von 5 kg, auf der direkt Laserscanner, Tiefenkameras, Dual-Sensor-Kamerasysteme, Rechenmodule und andere Peripheriegeräte montiert werden können. Eine Multi-Sensor-Fusions-Umgebung kann ohne sekundäre mechanische Bearbeitung aufgebaut werden.

Auf architektonischer Ebene verwendet der Tianzu AR-L1 ein entkoppeltes Design von hochdynamischen Gelenken und visuellem System; die Schnittstellen der unteren Steuerungsebene sind vollständig offen. Bewegungssystem und Wahrnehmungssystem laufen unabhängig voneinander und blockieren sich nicht gegenseitig. Das Forschungsteam kann den Gang separat debuggen, die visuelle Strategie separat iterieren und eigene Wahrnehmungslösungen flexibel austauschen. In Bezug auf die Hardware-Antriebskraft ist das Gerät mit einer 46,8-V-Hochspannungs-Antriebsplattform ausgestattet, das Spitzendrehmoment der Gelenke beträgt 60 N·m, die Spitzendrehzahl 5 rad/s. Der Körper verfügt über einen integrierten, anthropomorphen intelligenten Gangalgorithmus, der bei äußeren Störeinflüssen eine adaptive Nivellierung zur Wiederherstellung des stabilen Zustands durchführt und so den manuellen Parametrierungsaufwand reduziert.

Das Produkt wird hinsichtlich struktureller Steifigkeit, Toleranzkontrolle des Gesamtkörpers, Materialermüdungsbeständigkeit und Umweltanpassungsfähigkeit nach den Standards der Massenproduktion von Industrierobotern gefertigt und hält Vibrationen, Temperaturschwankungen und unstrukturierten Untergrund in industriellen Umgebungen stand. Das Gerät ist mit einem industrietauglichen 4,5-Ah-Lithium-Akku ausgestattet, der im Standardbetrieb 2 Stunden Laufzeit bietet und einen schnellen Akkuwechsel unterstützt, um den Anforderungen langer, kontinuierlicher Experimente gerecht zu werden. Simulationstraining im Innenbereich, Algorithmus-Iteration, Verifikation im Freien und Voruntersuchungen für industrielle Szenarien können alle auf demselben Gerät durchgeführt werden, wodurch die Notwendigkeit mehrfacher Geräteanschaffungen für Forschungsteams reduziert wird.

In Bezug auf die Anwendungsrichtungen zielt der Tianzu AR-L1 hauptsächlich auf zwei Szenarien ab: Erstens Kernforschungsszenarien an Hochschulen und in Unternehmen, geeignet für Labore in den Bereichen Automatisierung, künstliche Intelligenz und Robotertechnik, zur Unterstützung der algorithmischen Realverifikation und Themenforschung in Bereichen wie fußbasierte Gangsteuerung, bestärkendes Lernen, visuelle verkörperte Intelligenz, Multi-Sensor-Fusion, autonome Navigation und mobile Manipulation; zweitens technologische Voruntersuchungen für industrielle Szenarien, direkt einsetzbar für Tests unter realen Bedingungen wie Fabrikinspektionen, Umgebungswahrnehmung im Schienenverkehr, Navigation in komplexem Gelände auf Werksgeländen und Hindernisvermeidung in Infrastrukturszenarien.

Der Tianzu AR-L1 ist nun offiziell erhältlich. Für Hochschullabore und Unternehmens-F&E-Teams werden Probetermine und technische Abstimmung angeboten. Dazu gehören Entwicklungsdokumentation, SDK-Ressourcen und lokaler technischer Support.









