Seacap und Shorly aus Norwegen kooperieren zur Förderung von Hafen-Elektrifizierungsprojekten
2026-08-13 10:45
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de.wedoany.com-Bericht: Seacap und Shorly haben eine strategische Partnerschaft angekündigt, um gemeinsam Finanzierung, Software und Betriebsunterstützung für Landstrom und andere Hafenenergieinfrastruktur bereitzustellen. Die Zusammenarbeit umfasst den gesamten Prozess von der frühen Projektentwicklung und Finanzierung über den Bau bis hin zu Betrieb, Wartung und Systemoptimierung.

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung ist Seacap für Kapital und Projektentwicklungsunterstützung zuständig, während Shorly Energiemanagementsoftware und technische Dienstleistungen bereitstellt. Shorly ist eine Tochtergesellschaft des norwegischen Landstromunternehmens Havnekraft AS und wurde Anfang dieses Jahres gegründet. Haugaland Kraft AS und die Hafenbehörde Karmsund (Karmsund Port Authority) sind die Unterstützer von Shorly und Havnekraft.

Havnekraft hat die in Landstrom- und Hafeninfrastrukturprojekten entwickelten Software- und Betriebsdienstleistungen in das Geschäft von Shorly integriert, behält jedoch das Eigentum an den bestehenden Landstromanlagen, einschließlich der Infrastruktur in Karmsund.

Styrk Bekkenes, Partner bei Seacap, erklärte, dass es eine klare Nachfrage nach integrierten Lösungen gebe und viele Häfen einen vorhersehbareren Weg in der grünen Transformation anstrebten. Mit der Partnerschaft mit Shorly baue man nun eine Plattform auf, die die gesamte Wertschöpfungskette abdecke und Kapital direkt mit Fachwissen und operativer Kompetenz verbinde.

Die beiden Unternehmen planen, Beratungs-, Design-, Engineering-, Finanzierungs- und Projektabwicklungsdienstleistungen sowie kontinuierlichen Betrieb und Wartung anzubieten. Das Energiemanagementsystem von Shorly wird den Energieverbrauch im Hafen überwachen und optimieren und unterstützt den Anschluss von Drittanbieterausrüstung sowie eine technologieneutrale Plattform. Das System kann auch automatisierte Abrechnung übernehmen, verfügbare Stromkapazitäten verwalten und Häfen dabei helfen, Energieverbrauch und Emissionen zu verfolgen. Shorly gab an, dass die Plattform bereits im bestehenden Hafenbetrieb im Einsatz ist.

Vidar Riise, CEO von Shorly, erklärte, dass das gesammelte Fachwissen und die Softwareplattform des Unternehmens internationales Potenzial besäßen. Man verfüge bereits über eine vollständig funktionsfähige und im Einsatz befindliche Softwareplattform, die weltweit an Häfen vermarktet werden könne.

Beide Seiten gaben an, dass dieses gemeinsame Produkt darauf abzielt, die finanziellen und technischen Hürden zu senken, denen Häfen bei der Einführung von Landstrom, Batteriespeichern und zugehöriger Strominfrastruktur gegenüberstehen. Bekkenes wies außerdem darauf hin, dass sich Häfen rasch zu Energie-Hubs entwickeln. Die Partnerschaft mit Shorly ziele darauf ab, diesen Prozess voranzutreiben und sicherzustellen, dass Häfen robuste und anpassungsfähige Lösungen erhalten.

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