Outokumpu nimmt Biokoks-Anlage in Tornio, Finnland, in Betrieb – Investition von 30 Millionen Euro

2026-08-18 09:51
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de.wedoany.com-Bericht: Outokumpu hat in Tornio, Finnland, eine neue Biokoks-Brikettieranlage in Betrieb genommen. Das Projekt umfasst eine Investition von rund 30 Millionen Euro und dient der Substitution von fossilem Koks in der Ferrochrom-Produktion. Ziel der Investition ist es, die direkten CO₂-Emissionen des Unternehmens zu reduzieren und die Produktion von rostfreiem Stahl mit niedrigem CO₂-Fußabdruck voranzutreiben.

Die neue Anlage verarbeitet Biokohle zu Biokoks, der in der Ferrochrom-Produktion eingesetzt wird. Bei Volllast kann die Anlage jährlich bis zu 82.000 Tonnen CO₂-Emissionen einsparen – das entspricht den jährlichen Emissionen von rund 8.000 finnischen Bürgern.

Die Investition ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Outokumpu. Das Unternehmen plant, die CO₂-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 2016 um 42 % zu reduzieren und betrachtet Biokoks als Schlüsselinstrument zur Senkung der Kohlenstoffintensität der direkten Emissionen.

Juha Erkkilä, Leiter von Outokumpu EvoCarbon, erklärte, diese Investition sei ein konkreter Schritt des Unternehmens zur Verringerung seiner klimatischen Auswirkungen im Betrieb. Die Biokoks-Produktion in Tornio sei bereits angelaufen; die Produkte würden sowohl für den Eigenbedarf des Unternehmens als auch für den Verkauf an externe Kunden genutzt.

Der Standort Tornio wird vom Unternehmen als Kern seiner Bemühungen zur Reduzierung des betrieblichen CO₂-Fußabdrucks betrachtet und gilt als einer der effizientesten integrierten Produktionsstandorte für rostfreien Stahl weltweit. Das Unternehmen gibt an, dass der CO₂-Fußabdruck seines Ferrochroms bereits um 67 % unter dem Branchendurchschnitt liegt. Mit der neuen Brikettieranlage soll dieser Vorsprung weiter ausgebaut und die Position im Bereich kohlenstoffarmer rostfreier Stähle und Ferrochrom-Produktion gestärkt werden.

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