Russisches Stahlwerk Ascha schließt ersten Austausch des Drehlagerrings der Stranggießanlage seit zwanzig Jahren ab

2026-08-20 11:04
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de.wedoany.com-Bericht: Am 18. August hat das russische Stahlwerk Ascha den Austausch des Stützdrehlagerrings des Hub-Drehtischs der Stranggießanlage in der Elektrostahlwerkstatt Nr. 2 abgeschlossen. Die Arbeiten erfolgten im Rahmen einer planmäßigen vorbeugenden Instandhaltung; die reparierte Anlage wurde nach Prüfung und Probebetrieb wieder in Produktion genommen.

Der Hub-Drehtisch übernimmt die Stahlgießpfanne, dreht sie und positioniert sie präzise über dem Zwischenbehälter der Stranggießanlage; er ist die Schlüsselausrüstung, die den Stahltransport mit dem kontinuierlichen Gießen verbindet. Der Stützdrehlagerring verbindet den Drehtisch mit dem Anlagenfundament, trägt die Hauptlasten aus Gießpfanne und Gestell und gewährleistet gleichzeitig eine ruhige Drehung des Mechanismus; sein Betriebszustand wirkt sich direkt auf die Positionierung der Gießpfanne, das kontinuierliche Gießen und die Produktionssicherheit aus.

Bei diesem Austausch musste der mehrere Tonnen schwere Hub-Drehtisch als Ganzes vom Fundament demontiert werden – die erste derartige Maßnahme seit der Inbetriebnahme der Anlage vor fast 20 Jahren. Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse vor Ort konnten die beiden Brückenkrane nicht gleichzeitig über der Einbauposition anheben. Die Instandhaltungsmitarbeiter verteilten die Last mithilfe eines speziellen Hebetraversens, verlegten den Drehtisch in die benachbarte Halle, tauschten das Lager und hoben die Anlage anschließend wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück.

Der spezialisierte Auftragnehmer Prokatmontazh war an den Arbeiten beteiligt. Deren Personal war bereits bei der Installation des Drehtischs während der Inbetriebnahme der Stranggießanlage beteiligt; die Instandhaltung erfolgte gemäß den vom Anlagenhersteller vorgegebenen Montage- und Demontageverfahren. Das Unternehmen hat weder die Dauer der Instandhaltung, die Auswirkungen auf die Produktion, die Lagerspezifikationen noch den Vertragsbetrag der Instandhaltung bekannt gegeben.

Die Stranggießanlage wurde 2007 erstmals in Betrieb genommen; die technischen Unterlagen weisen eine jährliche Kapazität von 800.000 Tonnen Stahl aus. Dieser Austausch der hochbelasteten Drehkomponente dient in erster Linie der Reduzierung des Risikos von Anomalien bei der Gießpfannenpositionierung und ungeplanter Stillstände im Stranggießprozess. Das Unternehmen hat noch keine Daten zu Anlagenverfügbarkeit, Wartungsintervallen oder Produktionsänderungen nach der Instandhaltung veröffentlicht.

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