Australiens Fortescue Green Metal Project erzeugt erstmals Roheisen

2026-08-20 11:08
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de.wedoany.com-Bericht: Das Green Metal Project von Fortescue im Weihnachtscreek-Bergbaugebiet in Westaustralien hat kürzlich erstmals Roheisen erzeugt und damit den entscheidenden Nachweis des Elektroschmelzverfahrens vom technischen Aufbau bis zur tatsächlichen Roheisenproduktion erbracht.

Dieses Pilotprojekt zielt darauf ab, die Elektroschmelztechnologie zu validieren und technische Wege zur Produktion von grünem Eisen unter Verwendung von Pilbara-Eisenerz zu erkunden. Das Projekt wird schrittweise in Betrieb genommen; das Team testet, justiert und optimiert kontinuierlich Anlagen und Prozesse unter der Prämisse eines sicheren Anlagenbetriebs, um technische und betriebliche Erfahrungen für die spätere Ausweitung der Produktionskapazität zu sammeln.

In dieser Inbetriebnahmephase hat der Elektroschmelzofen erfolgreich geschmolzenes Eisen erzeugt; derzeit wird mit einer Mischbeschickung produziert. Mit der schrittweisen Inbetriebnahme der Anlage werden Inbetriebnahme und Prozessoptimierung weiter vorangetrieben.

Dino Otranto, Co-CEO von Fortescue, bezeichnete die erste Roheisenproduktion als wichtigen Fortschritt bei der Förderung der großtechnischen Produktion von grünem Eisen in Australien. Er sagte, Australien exportiere seit Jahrzehnten Eisenerz in die ganze Welt; die künftige Chance liege darin, den Mehrwert des Erzes zu steigern und es vor Ort in grünes Eisen umzuwandeln. Australien verfüge über reichhaltige erneuerbare Energieressourcen und sei zugleich einer der weltweit größten Eisenerzproduzenten; dieser Wettbewerbsvorteil müsse voll ausgeschöpft werden, andernfalls würden andere Länder mit Vorteilen bei erneuerbaren Energien zuvorkommen.

Otranto erklärte weiter, die Chance von grünem Eisen liege nicht nur in der Produktion, sondern auch im Aufbau einer neuen industriellen Basis auf Grundlage der erneuerbaren Energien Australiens.

Die großtechnische Produktion von grünem Eisen unter Verwendung von Pilbara-Eisenerz bleibt eine technische Herausforderung für die Branche. Fortescue validiert das Verfahren kontinuierlich über das Green Metal Project, um Erfahrungen für die Ausweitung der Produktionskapazität zu sammeln.

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