Erstes US-amerikanisches Jones-Act-Steinverlegeschiff „Acadia" ausgeliefert – kann 20.000 Tonnen verlegen

2026-08-19 11:40
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de.wedoany.com-Bericht: Great Lakes Dredge & Dock Corporation (GLDD) hat die „Acadia" von der Hanwha Philly Shipyard übernommen. Es ist das erste unter US-amerikanischer Flagge fahrende und dem Jones Act entsprechende Unterwasser-Steinverlegeschiff (Subsea Rock Installation Vessel, SRIV) der USA.

Der Auftrag für die „Acadia" wurde 2021 unterzeichnet, der erste Stahlschnitt erfolgte 2023, der Kiel wurde 2024 gelegt, der Stapellauf im Delaware River fand 2025 statt, und 2026 wurden die Seeerprobungen abgeschlossen. Das Projekt stärkte die inländische Lieferkette: Der Schiffsrumpf verwendet Stahl aus Ohio und bot Arbeitnehmern in Texas, Louisiana, Pennsylvania und New Jersey gut bezahlte Arbeitsplätze.

Das Schiff basiert auf dem S211-Design von Ulstein Design and Solutions BV, ist 140,5 Meter lang und 34,1 Meter breit und bietet Platz für 45 Personen. Sein Antriebssystem ist mit Biokraftstoffen kompatibel und verfügt über Batterie- und Landstromsysteme für den Einsatz im Hafen. Zudem ist das Schiff mit einem DP-2-Positionssystem ausgestattet, das eine präzise Arbeitsweise in Wassertiefen von bis zu 65 Metern ermöglicht.

Das Schiff ist mit einem geneigten Fallrohrsystem ausgestattet, das bis zu 20.000 metrische Tonnen Gestein zum Meeresboden transportieren und installieren kann. Diese Steine werden präzise platziert, um Unterwasserinfrastruktur wie Seekabel, Öl- und Gaspipelines sowie Fundamente von Offshore-Windkraftanlagen vor den Auswirkungen starker Strömungen, Schiffsankern oder Wellenerosion zu schützen.

Nach der Übergabe wird die „Acadia" zunächst nach New York fahren, um für das Offshore-Windprojekt Empire Wind 1 von Equinor eingesetzt zu werden; anschließend wird sie zum Sunrise-Wind-Projekt von Ørsted in New York wechseln.

Lasse Petterson, Präsident und CEO von GLDD, erklärte, dass die Übernahme des Schiffs das Engagement des Unternehmens für die Installation und den Schutz von Offshore-Energieinfrastruktur im In- und Ausland widerspiegele und es ihm ermögliche, eine Rolle bei Projekten wie Empire Wind 1 und Sunrise Wind zu spielen, die Stromlösungen für den Bundesstaat New York bereitstellen.

Nach Abschluss dieser beiden inländischen Verträge plant GLDD, den Einsatz des Schiffs auf internationale Gewässer auszuweiten. Die „Acadia" wird über den Atlantik nach Europa fahren, um für einen großen internationalen Offshore-Windentwickler Steininstallationsaufgaben auszuführen. Dieser Vertrag wird voraussichtlich dafür sorgen, dass das Spezialschiff den Großteil des Jahres 2027 ausgelastet ist.

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