Argentinien genehmigt Vicuña-Infrastrukturvertrag über 250 Millionen US-Dollar
de.wedoany.com-Bericht: Am 19. August hat der Provinzparlament von San Juan in Argentinien mit 27 Ja-Stimmen und 9 Nein-Stimmen das mit Vicuña Argentina unterzeichnete Bergbauprojekt-Verpflichtungsabkommen genehmigt. Das Abkommen sieht einen festen Fonds für Umweltverträglichkeitserklärungen von bis zu 250 Millionen US-Dollar vor, der für die vorzeitige Umsetzung lokaler Infrastrukturprojekte verwendet wird.

Das Abkommen wurde am 5. August unterzeichnet und trat nach der Genehmigung durch das Provinzparlament offiziell in Kraft. Vicuña wird eine Vorauszahlung von 250 Millionen US-Dollar in einen speziellen Treuhandfonds einzahlen, aus dem die zugeschlagenen Auftragnehmer gemäß den von der Regierung genehmigten Baufortschrittsnachweisen bezahlt werden. Die Mittel werden voraussichtlich bis Ende des vierten Quartals 2026 bereitgestellt und können ab dem 20. Dezember für Projekte verwendet werden, die den Bedingungen des Abkommens entsprechen. Die Aufwertung der Nationalstraße 40 im Norden ist eines der prioritär geplanten Projekte.

Diese Mittel sind eine spezielle Infrastrukturfinanzierung von Vicuña und gelten weder als Kreditaufnahme der Provinzregierung noch als Investition in das Hauptbergwerksprojekt. Das Abkommen führt die in der Umweltverträglichkeitserklärung des Projekts festgelegten Finanzierungsverpflichtungen für öffentliche Bau- und Infrastrukturmaßnahmen in einen einheitlichen Treuhandmechanismus zusammen und legt gleichzeitig die Projektauswahl, das Finanzmanagement und die vorzeitige Bauplanung fest.
Beide Parteien vereinbarten außerdem, dass Vicuña während des gesamten Projektlebenszyklus eine Bergbau-Lizenzgebühr von 3 % der Einnahmen an die Provinz zahlt; ab dem sechsten Betriebsjahr wird das Unternehmen kontinuierlich 1,5 % des Gesamtumsatzes in den Infrastruktur-Treuhandfonds einzahlen. Die Provinz San Juan verpflichtet sich im Gegenzug, keine weiteren zusätzlichen Abgaben im Zusammenhang mit Umweltverträglichkeitserklärungen für Projekte zu erheben, die vom Abkommen abgedeckt sind.
Vicuña, zu je 50 % im Besitz von BHP und Lundin Mining, ist für die integrierte Erschließung der Kupfer-Gold-Silber-Lagerstätten Josemaría und Filo del Sol verantwortlich. Josemaría befindet sich in der Phase der Vorbereitung vor dem Bau und der Genehmigungseinholung, während Filo del Sol sich noch in der Explorations- und Ressourcenumwandlungsphase befindet. Das Projektteam treibt die Detailplanung, die Optimierung des Minenplans, die Finanzierungsstruktur und die Kostenschätzung für die erste Bauphase voran, mit dem Ziel, frühestens Ende 2026 eine Investitionsentscheidung zu treffen.





















