Großbritannien plant 29 Gigawatt Onshore-Windenergie und spart jährlich 3,45 Milliarden Euro

2026-09-06 10:06
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de.wedoany.com-Bericht: Kürzlich veröffentlichte RenewableUK, der Handelsverband der britischen Windenergiebranche, einen neuen Analysebericht, der zeigt, dass neue Onshore-Windparks bis 2030, um das von der Regierung gesetzte Ziel von 29 Gigawatt (GW) zu erreichen, im Vergleich zu neuen Gaskraftwerken mit gleicher Stromerzeugung den britischen Steuerzahlern jährlich 3,45 Milliarden Euro (3 Milliarden Pfund) einsparen könnten.

Eine weitere Studie des unabhängigen Klima- und Energie-Thinktanks – der Energy and Climate Intelligence Unit (ECIU) – ergab, dass die britischen Großhandelsstrompreise bis 2025 um 31 % steigen würden, wenn Großbritannien stärker auf teureres Erdgas statt auf Windenergie setzen würde. Die Entwicklung von Onshore-Windkraft schreitet auch in anderen Regionen der Welt voran, beispielsweise bei den Auktionen für Onshore-Windprojekte in Japan, wo der Gebotsobergrenzenpreis für ein 700-Megawatt-Projekt bei 14 Yen pro Kilowattstunde liegt.

Nach Angaben von RenewableUK würde die Erreichung des 29-GW-Ziels der lokalen Bevölkerung außerdem jährlich Einnahmen von fast 575 Millionen Euro (etwa 500 Millionen Pfund) bringen. Diese Mittel würden in zwei Teile aufgeteilt: 400 Millionen Euro (348 Millionen Pfund) würden als Gewerbe- und Grundsteuern von den Betreibern entrichtet; 167 Millionen Euro (145 Millionen Pfund) würden direkt in langfristige kommunale Wohlfahrtsfonds fließen. Diese Fonds dienen der Finanzierung von Prioritäten, die die lokale Bevölkerung wählt, wie etwa Gemeinschaftseinrichtungen, Umweltprojekte, Qualifizierungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Bekämpfung von Energiearmut und ländlicher Isolation. Derzeit beschäftigt die britische Onshore-Windindustrie 15.000 Menschen, und RenewableUK erwartet, dass diese Zahl bis 2030 auf 17.500 steigen wird.

Nach Angaben des Verbands entfallen derzeit etwa 70 % der Lebenszyklusausgaben für Onshore-Erneuerbare-Energien-Projekte in Großbritannien auf das Inland, was auf eine breite geografische Verteilung der inländischen Lieferkette hindeutet. Eine von RenewableUK in Auftrag gegebene Studie schätzt, dass der Ausbau dieser Lieferkette bis 2050 einen Mehrwert von bis zu 64,4 Milliarden Euro (56 Milliarden Pfund) für die britische Wirtschaft bringen könnte.

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