Dadachanji Group investiert 45 Millionen Euro in den Aufbau eines Produktionsstandorts für pharmazeutische Glasverpackungen in Indien
de.wedoany.com-Bericht: Am 4. September hat die Dadachanji Group offiziell das Unternehmen für pharmazeutische Glasverpackungen KAISHA Pharma vorgestellt und eine Erstinvestition von 45 Millionen Euro für den Aufbau der Fertigungsinfrastruktur, der Produktionskapazitäten und der zugehörigen Betriebssysteme festgelegt. Das neue Unternehmen wird für Pharma- und Biotechnologieunternehmen in Indien und im Ausland Ampullen, Vials, vorgefüllte Spritzen und Karpulen herstellen und parallel gebrauchsfertige (RTU) Vials, vorgefüllte Spritzen sowie Karpulen anbieten.

KAISHA Pharma errichtet derzeit einen Fertigungskomplex mit einer Fläche von über 300.000 Quadratfuß, etwa 27.900 Quadratmetern. Das Werksgelände wird mit integrierten Produktionslinien für pharmazeutische Glasverpackungen, Hochgeschwindigkeits-Kamerasprüfsystemen sowie Analyse- und Testlaboren ausgestattet, die die Fertigungs-, Prüf- und Qualitätskontrollprozesse abdecken. Das Unternehmen hat den genauen Standort des Werksgeländes, die Kapazität einzelner Produktionslinien, die Anzahl der Anlagen und die Gesamtjahreskapazität derzeit nicht öffentlich bekannt gegeben.
Das Produktsortiment umfasst neben herkömmlichen pharmazeutischen Glasverpackungen aus Rohrglas auch spezielle Arzneimittelbehälter für Biologika, fortschrittliche Therapien und empfindliche Arzneiformulierungen. Die Dadachanji Group ist derzeit auch in den Bereichen Arzneimittelproduktion, Primär- und Sekundärverpackung, Verpackungsausrüstung, Automatisierung, Robotik sowie aseptische Verarbeitungsausrüstung tätig. Das neue Projekt wird die internen Kompetenzen der Gruppe in den Bereichen Maschinenbau, Automatisierung und Nachbearbeitung nach dem Abfüllprozess nutzen.
Die Dadachanji Group hatte zuvor Kaisha Manufacturers gegründet, das sich später zu Schott Kaisha entwickelte und hauptsächlich pharmazeutische Glasbehälter aus Rohrglas herstellte; die ursprünglichen Anteilseigner der Gruppe stiegen 2021 bei Schott Kaisha aus. Mit der Gründung von KAISHA Pharma baut die Gruppe nun ihr Fertigungsgeschäft für pharmazeutische Glasverpackungen aus Rohrglas wieder auf. Derzeit stellt die gruppeneigene Kaisha Packaging weiterhin Aluminiumverschlüsse für Injektions-Vials sowie pharmazeutische Kunststoffteile her.
KAISHA Pharma plant außerdem die Einrichtung eines internationalen Geschäftsentwicklungsbüros in Europa, das für die Akquise von Auslandskunden und technologische Kooperationen zuständig sein soll. Die 45 Millionen Euro stellen die Erstinvestition dar. Die Dadachanji Group hat bereits klargestellt, dass weitere Investitionen in die Fertigungsinfrastruktur und Produktionskapazitäten folgen werden, jedoch wurden die Höhe der zweiten Phase, der Zeitplan für den Ausbau, das Datum der Inbetriebnahme und konkrete Produktionsziele noch nicht bekannt gegeben.












