FANUC Japan entwickelt KI-Schweißagenten, Auslieferung soll vor Jahresende beginnen

2026-09-14 15:35
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Am 11. September gab FANUC Japan die Entwicklung des neuen Produkts „KI-Schweißagent" bekannt, das generative künstliche Intelligenz mit einem Lichtbogenschweißsystem für Industrieroboter kombiniert. Es kann direkt technische Zeichnungen von Bauteilen lesen, automatisch Schweißparameter und Roboterbewegungsprogramme generieren und die tatsächliche Schweißarbeit ausführen. Das System wird ab dem 16. September auf der Internationalen Schweißfachmesse in Tokio in einer Live-Demonstration vorgeführt; der Beginn der Auslieferung ist für Ende Dezember 2026 geplant.

Der KI-Schweißagent wurde von FANUC in Zusammenarbeit mit Google entwickelt und nutzt die unternehmensweite generative KI-Plattform Gemini Enterprise von Google. Nach dem Einlesen der technischen Zeichnung kann das System das Material und die endgültige Form des Bauteils erkennen und automatisch Parameter wie Schweißstrom und -spannung sowie Roboterbewegungsprogramme generieren. Bediener können die vom System generierten Parameter direkt für das Schweißen verwenden oder sie vor der tatsächlichen Produktion anpassen, wodurch der Lichtbogenschweißroboter von der traditionellen manuellen Programmierung und Teach-in-Methode weiter zur automatischen Generierung von Arbeitsprogrammen auf Basis von Konstruktionsdaten übergeht.

Auf der Hardwareseite kann das System direkt die in das Teach-Pendant des FANUC-CRX-Kollaborationsroboters integrierte Kamera nutzen, um Zeichnungen zu lesen, ohne dass eine separate spezielle Bildverarbeitungseinrichtung erforderlich ist; zudem ist es nicht auf Schweißstromquellen bestimmter Marken beschränkt. Bestehende CRX-Roboter-Nutzer von FANUC können die entsprechenden Funktionen in ihr vorhandenes Gerätesystem integrieren, wodurch zusätzliche Hardwareinvestitionen für die Umrüstung bestehender Roboterschweißstationen reduziert werden.

Das neue System richtet sich vor allem auf Lichtbogenschweißanwendungen in den Bereichen Automobil- und Lkw-Komponenten, Stahlbau und Schiffbau. Die dort übliche Produktion mit vielen Varianten und kleinen Stückzahlen erfordert in der Regel, dass Fachkräfte Schweißparameter und Roboterbahnen wiederholt einstellen. Der KI-Schweißagent verbindet Zeichnungserkennung, Generierung von Prozessparametern, Roboterprogrammierung und tatsächliches Schweißen zu einem einzigen Arbeitsablauf und verkürzt so die Programmier- und Teach-in-Schritte bei der Einführung neuer Teile in automatisierte Schweißproduktionslinien.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com