Am 8. Juli gab das US-Finanzministerium die Kündigung seiner Lizenz zum Transport von Flüssiggas (LPG) an das staatliche venezolanische Energieunternehmen PDVSA bekannt. Damit endete die erstmals 2021 erteilte Genehmigung zum Transport von Flüssiggas (LPG) nach Venezuela, einem OPEC-Mitglied.

Das Finanzministerium hat festgelegt, dass sämtliches Flüssiggas, das am oder vor dem 7. Juli 2025 geladen wird, bis zum 5. September 2025 in Venezuela entladen werden darf. Dies gewährt eine kurze Übergangsfrist für ausstehende Lieferungen.
Marktquellen zufolge hat Venezuela die Lizenz nicht für den Import von Flüssiggas genutzt, das hauptsächlich als Brennstoff zum Kochen und zur Deckung des Grundbedarfs von Haushalten verwendet wird. Obwohl die Lizenz seit 2021 in Kraft ist, wurden keine Käufe im Rahmen ihrer Bedingungen verzeichnet.
Die Entscheidung markiert einen Wandel im Umgang mit Energietransaktionen in Venezuela. Flüssiggas (LPG) wird häufig für zivile Zwecke genutzt und bleibt eine wichtige Ressource für venezolanische Haushalte. Der Entzug der Lizenz könnte Venezuela dazu veranlassen, andere Quellen für die Versorgung mit diesem wichtigen Brennstoff zu erschließen, um die Versorgung aufrechtzuerhalten.









