Am 23. Juli starteten die Gemeinde Argelès-Cotewemmère-Iliberès (CCACVI) und Veolia Water Technologies ein Projekt zur Abwasserwiederverwendung in Argelès, einem bekannten Badeort in den französischen Ostpyrenäen. Ziel des Projekts ist es, jährlich 1,3 Millionen Kubikmeter aufbereitetes Abwasser zu recyceln, was dem Trinkwasserverbrauch von fünf Monaten in der Region entspricht. Damit soll den zunehmenden Wasserproblemen seit Mai 2022 begegnet werden.

Als erstes vom französischen Wasserfonds finanziertes Projekt soll das Projekt im April 2026 betriebsbereit sein. Als weltweit führendes Unternehmen in der Wassertechnologie wird Veolia fortschrittliche Membran-Ultrafiltrationssysteme einsetzen, um Wasser der Klasse A zu produzieren, das den höchsten französischen Qualitätsstandards entspricht. Das recycelte Wasser wird zur Tropfbewässerung von fast 700 Hektar Ackerland (hauptsächlich Obstgärten) verwendet und trägt so zum Schutz der Grundwasser- und Trinkwasserreserven bei.
Das Programm priorisiert die Bewirtschaftung von recyceltem Wasser, wodurch der Druck auf die Süßwasserressourcen verringert und die lokale Landwirtschaft unterstützt wird. Es dient als Beispiel für andere Regionen mit Wasserknappheit und zeigt, wie Technologie und Zusammenarbeit den Ressourcenschutz stärken können. Die Zusammenarbeit zwischen CCACVI und Veolia unterstreicht das Engagement für nachhaltige Entwicklung, gewährleistet die langfristige Wassersicherheit in den östlichen Pyrenäen und stärkt gleichzeitig die Umweltresilienz.









