Ausländischen Medienberichten zufolge kündigte Portugal an, bis zu 400 Millionen Euro (466 Millionen US-Dollar) in den Ausbau seines Stromnetzes und die Erhöhung der Batteriespeicherkapazität zu investieren. Diese Entscheidung folgte auf die massiven Stromausfälle, die Spanien und Portugal am 28. April heimgesucht hatten. Energieministerin Maria da Graça Carvalho gab bekannt, dass rund 137 Millionen Euro der Investition speziell für die Optimierung des Netzbetriebs und der Steuerungsmöglichkeiten verwendet werden sollen.

Diese Investition konzentriert sich auf die Bewältigung der komplexen Herausforderungen, die mit der Integration fluktuierender erneuerbarer Energiequellen wie Wind und Sonne in das Netz verbunden sind. Ein früherer Bericht der spanischen Regierung wies darauf hin, dass der Stromausfall vom 28. April auf eine Fehlkalkulation des Energiebedarfs durch den Netzbetreiber Redeia sowie auf das Versagen einiger Wärmekraftwerke zurückzuführen sei, die Spannung stabil zu halten. Dies führte zu einem Spannungsanstieg und großflächigen Kraftwerksausfällen. Um ähnliche Überlastungen in Zukunft zu verhindern und eine stabile Spannungsregelung zu gewährleisten, plant der portugiesische Netzbetreiber REN die Installation zusätzlicher Shunt-Geräte zur genauen Strommessung.









