Der australische Verband der Energieproduzenten (AEP) hat der Regierung kürzlich eine Reihe von Vorschlägen zur Reform des Gasmarktes vorgelegt, die auf die Ausweitung der inländischen Gasversorgung und die Gewährleistung der Marktstabilität abzielen. Der Vorschlag betont einen kooperativen Ansatz zur Lösung langfristiger Versorgungsprobleme und zur Vermeidung kurzfristiger Markteingriffe.

AEP-Geschäftsführerin Samantha McCulloch erklärte: „Die künftige Gasstrategie der Regierung hat deutlich gemacht, dass Gas auch nach 2050 ein Schlüsselfaktor für Australiens Energiesicherheit bleibt. Wir müssen einen starken und stabilen Gasmarkt an der Ostküste aufbauen.“ Sie betonte, dass vorausschauende Reservierungsrichtlinien an neue Lieferungen gekoppelt werden sollten und dass das Genehmigungsverfahren vereinfacht werden müsse, um Investitionen zu fördern.
McCulloch betonte: „Eine starke Flüssigerdgasindustrie ist für Australiens Energiesicherheit von entscheidender Bedeutung. Queenslands Gasexporte werden weiterhin neue Versorgungsinvestitionen unterstützen und dem heimischen Markt Flexibilität bieten.“ Sie ist überzeugt, dass die richtigen politischen Rahmenbedingungen dafür sorgen werden, dass Australien auch weiterhin ein verlässlicher Energiepartner in der Region bleibt.
AEP empfiehlt einen dreigleisigen Ansatz: Schaffung flexibler Erdgasreserven an der Ostküste, Förderung der Erschließung neuer Gasfelder und die Möglichkeit, die Preise durch den Markt bestimmen zu lassen. Der Plan sieht außerdem die Aufhebung bestehender Vorschriften, die Einführung eines nachhaltigen Explorationsprogramms und die Integration von Erdgas- und CO2-Abscheidungstechnologien in die Klimapolitik vor.
Um das Angebotswachstum zu beschleunigen, schlägt die AEP vor, die Genehmigungsverfahren für neue Projekte zu straffen und den Ausbau von Pipelines und Speicheranlagen zu fördern. Sie empfiehlt außerdem, die Marktmechanismen zu optimieren, doppelte Berichtspflichten zu beseitigen und die Markteffizienz zu verbessern.









