Britische Regierung unterstützt British Steel mit 200 Millionen Pfund
2025-09-25 10:41
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Die britische Regierung hat 200 Millionen Pfund (270,4 Millionen US-Dollar) zur Unterstützung des Stahlproduzenten British Steel bereitgestellt – fast das Doppelte des Betriebskapitals, das sie dem Unternehmen seit der Verstaatlichung im April zur Verfügung gestellt hat. Kalanithi berichtete die Neuigkeit unter Berufung auf eine Regierungsbesprechung zur Umsetzung des Steel Industry (Special Measures) Bill 2025.

Die Regierung hat zugesagt, dem Parlament alle vier Wochen über die Lage von British Steel während der Sondermaßnahmen zu berichten. Einer schriftlichen Erklärung vom September zufolge beliefen sich die Kosten für die Steuerzahler auf 180 Millionen Pfund. Diese wurden für die Deckung des Betriebskapitals verwendet, darunter für den Kauf von Rohstoffen, die Zahlung von Löhnen und die Rückzahlung von Schulden bei Lieferanten, darunter auch kleinen und mittleren Unternehmen.

Regierungsvertreter bestätigten, dass die direkte Unterstützung vor Ort fortgesetzt wird. Die vollständigen Kostendetails werden im Jahresbericht des Handelsministeriums für das Haushaltsjahr 2025/2026 veröffentlicht.

Sarah Jones, ehemalige Industrieministerin, betonte, dass das Parlament innerhalb von sechs Monaten eine umfassendere Diskussion über die Umsetzung des Gesetzesentwurfs führen sollte. Das britische Oberhaus wird am 23. Oktober über den Steel Industry (Special Measures) Bill 2025 debattieren.

Bereits im Mai deuteten Berichte darauf hin, dass die staatliche Unterstützung fast 100 Millionen Pfund betragen würde, vor allem um die Rohstoffversorgung zu sichern. Jonathan Reynolds, der damalige britische Wirtschafts- und Handelsminister, erklärte, die 2,5 Milliarden Pfund, die der Nationale Wohlfahrtsfonds der Stahlindustrie zur Verfügung stellte, würden auch die laufende staatliche Intervention im Werk Scunthorpe unterstützen. Die Regierung betonte zudem, dass das Gesetz nicht nur für British Steel, sondern auch für andere strategische Unternehmen der Branche gelte.

Darüber hinaus gibt es einen Streit zwischen der britischen Regierung und der Jingye Group, die weiterhin offizieller Eigentümer von British Steel ist, obwohl die Regierung sich weigert, das verlustbringende Unternehmen, das nach Ansicht der Minister praktisch wertlos ist, vollständig zu verstaatlichen.

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