Victory Metals erzielt Durchbruch bei Hafnium-Extraktionstechnologie und verbessert Versorgung mit strategischen Verteidigungsmetallen
2026-02-19 14:08
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Das australische Bergbauunternehmen Victory Metals Limited hat kürzlich bedeutende Fortschritte bei der Extraktionstechnologie für strategische Metalle erzielt. Durch den Einsatz von Schwerkrafttrennverfahren gelang es dem Unternehmen, den Hafniumgehalt im Erz von 4 ppm auf 108 ppm zu steigern – eine 26-fache Steigerung – und gleichzeitig 66 % des Hafniums in nur 3,5 % der ursprünglichen Erzmasse zurückzugewinnen. Dieser technologische Durchbruch demonstriert einen praktikablen Weg zur Extraktion von Hafniummetall aus Erz.

Hafnium, ein strategisches Metall, besitzt einen hohen Anwendungswert in der modernen Verteidigungstechnik und fortschrittlichen Technologien. Mit einem Schmelzpunkt von 2233°C, hervorragender Hitzebeständigkeit und Neutronenabsorptionsfähigkeit spielt es eine Schlüsselrolle bei der Herstellung von Kampfflugzeugen, Überschallwaffen, Atom-U-Booten und fortschrittlichen elektronischen Geräten. Die weltweite jährliche Raffinadeproduktion von Hafniummetall liegt bei etwa 70–100 Tonnen, der Marktpreis bei rund 11.000 US-Dollar pro Kilogramm.

Brendan Clark, CEO von Victory Metals, erklärte: „Diese Ergebnisse sind für die Hafniumindustrie von großer Bedeutung. Die aktuelle Schätzung der mineralischen Ressourcen im North-Stanmore-Projekt umfasst etwa 1,55 Millionen Kilogramm Hafnium und dürfte aufmerksame Beobachtung aus der relevanten Industrie und von Regierungsseite hervorrufen.“ Die Technologie nutzt ein chemikalienfreies Schwerkrafttrennverfahren, das eine frühzeitige Aussonderung von 96,5 % des Erzes ermöglicht und so zur Senkung der Verarbeitungskosten beiträgt.

Das North-Stanmore-Projekt ist nicht nur eine bedeutende Hafniumressource, sondern auch eine der wichtigsten australischen Tonlagerstätten für seltene Erden (Schwere Seltene Erden). Gemäß der Ressourcenschätzung vom August 2025 verfügt das Projekt über insgesamt 320,6 Millionen Tonnen Ressourcen mit einem Gesamtgehalt an Seltenen-Erden-Oxiden von 510 ppm, wobei Schwere Seltene Erden 38 % ausmachen. Dies ermöglicht es dem Projekt, Schwere Seltene Erden, Scandiumoxid, Hafniummetall, Galliumoxid sowie Basismetalle wie Kupfer, Nickel und Kobalt aus demselben Verarbeitungsprozess zurückzugewinnen und so mehrere Einnahmequellen zu generieren.

Das Unternehmen konzentriert sich derzeit auf Studien zur Optimierung der Hafniummetallurgie, den Abschluss der Vorstudie zur Machbarkeit, Tests zur Ressourcenvariabilität und treibt gleichzeitig die Diskussionen über Lieferketten mit relevanten Industriezweigen und Regierungsstellen voran. Das Projekt befindet sich in Western Australia, in der Nähe des Great Northern Highway und der Stadt Cue, und profitiert von guter Infrastruktur und einem etablierten Bergbaujurisdiktionsumfeld.

Der technologische Durchbruch von Victory Metals erfolgt vor dem Hintergrund eines wachsenden globalen Bedarfs an strategischen Metallen. Mit der Modernisierung der Verteidigung, dem Ausbau von Atom-U-Boot-Flotten, der Entwicklung von Überschallwaffen und dem Aufbau von KI-Infrastruktur steigt die Nachfrage nach kritischen Metallen wie Hafnium kontinuierlich. Die 1,55 Millionen Kilogramm Hafniumressourcen des North-Stanmore-Projekts könnten dem Markt langfristig eine stabile Versorgung bieten.

Für Investoren, die den Bereich strategischer Metalle im Blick haben, demonstriert Victory Metals umfassende Fähigkeiten – von der Technologievalidierung bis zur Ressourcenerschließung. Durch den einfachen Einsatz von Schwerkrafttrenntechnologie für den Hafniumextraktionsdurchbruch und kombiniert mit seinen weltklasse Schweren-Seltenen-Erden-Ressourcen nimmt das Unternehmen eine günstige Position in der Lieferkette für strategische Metalle ein. Mit dem bevorstehenden Abschluss der Vorstudie zur Machbarkeit und dem Vorantreiben strategischer Partnerschaften ist die weitere Entwicklung des Unternehmens beobachtenswert.

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