Das australische Bergbauunternehmen Fortescue hat kürzlich durch den Erwerb von 100 % der Anteile des kanadischen Unternehmens Alta Copper die vollständigen Eigentumsrechte am Cañariaco-Kupferprojekt in der Region Lambayeque im Norden Perus erlangt. Diese Transaktion markiert einen wichtigen Fortschritt im Entwicklungsprozess des Cañariaco-Projekts, das als eines der Kupfervorkommen mit bedeutendem Potenzial im aufstrebenden Porphyr-Gürtel Perus gilt.
Gemäß den Vereinbarungen werden die Alta Copper-Aktionäre ihre Anteile zu einem Preis von 1,40 kanadischen Dollar pro Aktie verkaufen. Dieser Preis liegt 50 % über dem volumengewichteten Durchschnittspreis der 30 Tage vor der Bekanntgabe. Fortescue hielt bereits zuvor etwa 36 % der Anteile an Alta Copper. Mit dieser Transaktion erlangt das Unternehmen nun die vollständige Kontrolle über das Cañariaco-Kupferprojekt.
Fortescue gab an, dass der vollständige Besitz des Projekts die Entscheidungsbefugnis des Unternehmens in den Bereichen technische Entwicklung, Kapitalallokation und langfristige Wertschöpfung stärken wird. Diese Faktoren seien entscheidend für die Förderung der endgültigen Investitionsentscheidung. Gus Pichot, Executive Director für Wachstum und Energie bei Fortescue, erklärte: „Das Cañariaco-Projekt ist eine attraktive Gelegenheit für die Kupferproduktion.“ Er betonte gleichzeitig, dass die vollständige Kontrolle eine umfassende Planung des Projekts ermöglicht.
In der Anfangsphase wird sich Fortescue auf die Integration der Vermögenswerte, die Prüfung technischer Details, die Pflege der Gemeinschaftsbeziehungen und die Förderung notwendiger Studien konzentrieren, um zukünftige Entwicklungsentscheidungen in Peru zu unterstützen. Der Abschluss der Transaktion erfordert noch die Genehmigung des Obersten Gerichtshofs von British Columbia und muss den Bestimmungen des kanadischen Investitionsgesetzes entsprechen. Die entsprechenden Verfahren sollen am 30. Januar behandelt werden.
Die Integration des Cañariaco-Projekts steht im Einklang mit Fortescues Strategie, seinen Einfluss auf den globalen Kupfermarkt auszuweiten. Kupfer, als Schlüsselmetall für Elektrifizierung und Energiewende, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das Unternehmen hatte in seiner Quartalssitzung im Dezember 2025 das mittelfristige Ziel vorgestellt, eine jährliche Kupferproduktion von 100.000 Tonnen zu erreichen und damit ein bedeutender Akteur im Kupferbereich zu werden.
Die solide finanzielle Leistung von Fortescue, einschließlich eines Rekordausstoßes von 100,2 Millionen Tonnen Eisenerz im ersten Halbjahr, bietet die finanzielle Grundlage für die Förderung großer Kupferprojekte wie Cañariaco. Durch diese Übernahme festigt das Cañariaco-Projekt weiter seine strategische Position in Fortescues südamerikanischem Portfolio und erhöht gleichzeitig die Attraktivität Perus als Ziel für Bergbauinvestitionen.









