Aufgrund gesundheitlicher und wirtschaftlicher Faktoren, die das Tempo der Fleischproduktion und des Fleischhandels auf den Philippinen beeinträchtigen, erholt sich die Fleischindustrie des Landes derzeit. Die Importnachfrage ist weiterhin stark und die Schweinefleischimporte nähern sich historischen Höchstständen.

Nachdem die Afrikanische Schweinepest (ASP) die philippinische Schweineindustrie vom zweiten Halbjahr 2024 bis zum ersten Halbjahr 2025 schwer getroffen hatte, geht die jüngste offizielle Prognose davon aus, dass sich die Schweinefleischproduktion des Landes im Jahr 2025 leicht erholen und etwa 980.000 Tonnen erreichen wird, was einem Anstieg von 2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im ersten Halbjahr 2025 verursachte die ASP einen Rückgang der Schweinefleischproduktion auf den Philippinen um 5,6 %. Obwohl Maßnahmen zur Seuchenprävention und -kontrolle, die Förderung von Impfstoffen, verbesserte Biosicherheitsmaßnahmen und Programme zur Wiederaufstockung der Schweinebestände den Produktionsrückgang abgemildert haben, hat die Schweinefleischindustrie (insbesondere Kleinbauern, die über 70 % des Schweinebestands des Landes ausmachen) noch nicht wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht.
Die philippinische Regierung ist sich der doppelten Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest auf Gesundheit und Wirtschaft bewusst und hat ihre Maßnahmen über das Landwirtschaftsministerium verstärkt. Dazu gehören die Verteilung von Zuchtschweinen, der Bau von Hochsicherheitsfarmen und die Förderung des vietnamesischen AVAC-Impfstoffs. Darüber hinaus wurde ein lokales Testkit zur schnellen Erkennung der Afrikanischen Schweinepest entwickelt, das die Prävention und Kontrolle der Epidemie sowie die Erholung der Schweinebestände unterstützt.









