Am 23. September kündigte der kuwaitische Ölminister Tariq Suleiman Al-Arumi an, dass Kuwait im Rahmen seiner Bemühungen zur Diversifizierung seiner Ölwirtschaft seine jährliche petrochemische Produktionskapazität bis 2040 auf 14,5 Millionen Tonnen steigern wolle. Minister Al-Arumi erklärte, dieses Kapazitätsziel werde durch Kuwaits Plan zur Steigerung der Rohölproduktionskapazität unterstützt. Das Land strebe eine Steigerung seiner täglichen Rohölproduktionskapazität auf vier Millionen Barrel bis 2035 an.

Laut Angaben des kuwaitischen Erdölministeriums verfügt die staatliche Kuwait Integrated Petroleum Industries Corporation (KIPIC) derzeit über eine kombinierte jährliche Petrochemie-Produktionskapazität von über 4 Millionen Tonnen in ihren nationalen und internationalen Projekten. KIPIC gab bekannt, dass der geplante „Zour Petrochemical Complex“ in die Zour-Raffinerie integriert wird und nach der Inbetriebnahme voraussichtlich 2,76 Millionen Tonnen Aromaten und Polypropylen (PP) sowie 1,7 Millionen Tonnen Benzin pro Jahr produzieren wird. KIPIC hat die Investitionsentscheidung für dieses auf 10 Milliarden US-Dollar geschätzte Projekt jedoch noch nicht endgültig getroffen. Zudem steckt das Projekt weiterhin ins Stocken, nachdem das südkoreanische Unternehmen SK Engineering & Construction und die US-amerikanische Fluor Corporation ihre Ausschreibung zurückgezogen haben.
Alume wies darauf hin, dass Kuwaits derzeitige Rohölproduktionskapazität bei etwa 3,2 Millionen Barrel pro Tag liegt. Alume betonte, Kuwait sei weiterhin davon überzeugt, dass „Öl in seiner zukünftigen Energiestruktur weiterhin eine dominierende Rolle spielen wird“ und dass das Land weiterhin bestrebt sei, bis 2060 CO2-Neutralität zu erreichen.









