Laut Angaben des Landwirtschaftsministeriums traf sich der stellvertretende Landwirtschaftsminister Kasachstans, Yermek Kenjahanwule, kürzlich mit dem Leiter der Shengtai Biotechnology Co., Ltd. der China Fufeng Group. Beide Seiten besprachen den Fortschritt der Umsetzung eines groß angelegten Investitionsprojekts zur Tiefenverarbeitung von Mais in der Provinz Jiangbyl.

Das Projekt mit einer Gesamtinvestition von 800 Millionen US-Dollar sieht den Bau eines integrierten Industrieparks mit einer vollständigen Maisproduktionskette und einer jährlichen Verarbeitungskapazität von einer Million Tonnen vor. Der Park umfasst eine Stärkefabrik, drei Biofermentationsanlagen, ein Kohlekraftwerk und eine Anlage zur Herstellung chemischer Rohstoffe.
Einige Produktionsanlagen sollen im ersten Quartal 2026 in Betrieb gehen. Um die Rohstoffversorgung sicherzustellen, plant der Investor, in diesem Jahr 500.000 Tonnen Mais auf dem heimischen Markt und in den Nachbarländern zu kaufen und künftig schrittweise ein Vorkaufsvertragssystem mit inländischen Agrarproduktproduzenten aufzubauen.
Die Produkte des Projekts werden hauptsächlich in die Märkte der EU, Nordafrikas und des Nahen Ostens exportiert.
Während der Gespräche besprachen beide Seiten auch staatliche Unterstützungsmaßnahmen, darunter Subventionspolitik und Mechanismen zum Aufbau einer Rohstoffbasis. Der Vizeminister erklärte, das Landwirtschaftsministerium werde die notwendige Unterstützung und Koordination für eine reibungslose Umsetzung des Projekts leisten.









