Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die australische Regierung haben eine strategische Partnerschaft zur gemeinsamen Förderung der Entwicklung von Lieferketten kritischer Mineralien angekündigt. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigten beide Seiten ihre Absicht, die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette kritischer Mineralien – von der Exploration und dem Abbau bis hin zur Verarbeitung und dem Recycling – zu vertiefen.

Die EIB hat eine spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet und plant, das Finanzierungsvolumen für kritische Mineralien zu verdoppeln. Im Oktober einigten sich die G7-Mitglieder darauf, gemeinsam öffentliches und privates Kapital zu mobilisieren, um die Produktion und Entwicklung kritischer Mineralien wie Graphit und Seltenerdelemente zu beschleunigen. Australien, ein rohstoffreiches Land, hat vorgeschlagen, einige seiner Mineralreservenrechte für strategische Partner zu öffnen.
Nach Umsetzung des Kooperationsabkommens wird die EIB ein Finanzierungsbewertungsverfahren für australische Projekte im Bereich kritischer Mineralien einleiten. Im vergangenen Monat sagten die USA und Australien Investitionen in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar in Bergbau- und Verarbeitungsprojekte zu und legten marktgerechte Referenzpreise für kritische Mineralien fest.
Die Europäische Kommission wird am 3. Dezember ihren Plan zur wirtschaftlichen Sicherheit veröffentlichen, in dem die Versorgungssicherheit mit kritischen Mineralien als zentrale Komponente aufgeführt ist. Durch diese Zusammenarbeit werden die EU und Australien gemeinsam die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit der Lieferketten kritischer Mineralien stärken.









