Am 20. Januar unterzeichneten die Bulgarische Akademie der Wissenschaften (BAS) und das Bergbauunternehmen Mini Maritsa Iztok eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Durchführung des PRIMI-Projekts. Das Projekt zielt darauf ab, aus dem beim Braunkohleabbau anfallenden Abfallton hochwertige Baumaterialien zu entwickeln und herzustellen.
Das Projekt wird gemeinsam vorangetrieben von Mini Maritsa Iztok, dem Institut für Physikalische Chemie der BAS, dem Institut für Mineralogie und Kristallographie der BAS sowie relevanten Fachbereichen der Universität Modena und Reggio Emilia in Italien. Die Kooperationsvereinbarung wurde von der Präsidentin der BAS, Prof. Evelina Slavcheva, und dem Geschäftsführer von Mini Maritsa Iztok, Todor Todorov, unterzeichnet. Valentin Nikolov, Geschäftsführer der Bulgarischen Energiewirtschaft Holding, war bei der Unterzeichnungszeremonie anwesend.
Das Hauptziel des Projekts ist es, die Machbarkeit der Herstellung neuer, leistungsfähigerer Baumaterialien aus dem Abfallton des Oberbodens der Bergbaugebiete in Kombination mit anderen verfügbaren Restrohstoffen zu validieren. Die Forschung wird sich auf die Synthese keramischer Materialien konzentrieren, darunter Klinkersteine mit verbesserten mechanischen Eigenschaften bei niedriger Brenntemperatur, neue keramische Schaumstoffe, Verbundwerkstoffe mit besserer Wärme- und Schalldämmung sowie neue geopolymere Materialien.
Slavcheva sagte bei der Unterzeichnungszeremonie: „Die Bulgarische Akademie der Wissenschaften unterstützt dieses Projekt, weil es von großer nationaler Bedeutung ist, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung im Land verfügbarer Rohstoffe.“
Todorov betonte: „Diese Partnerschaft ist von entscheidender Bedeutung. Sie stellt einen effektiven Mechanismus dar, um zu zeigen, dass unsere wissenschaftliche Entwicklung nicht nur theoretisch ist, sondern auch praktisch angewendet werden und greifbare Vorteile bringen kann.“
Das Kooperationsprojekt verkörpert die Synergie zwischen Industrie und Forschungseinrichtungen und setzt sich durch technologische Innovationen für die Kreislaufwirtschaft von Ressourcen und die Verbesserung der Leistung von Baumaterialien ein.









