Start des Zementprojekts Chibabava in Mosambik
2026-02-06 15:14
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Kürzlich fand in der Region Chibabava in Mosambik die Grundsteinlegung für eine Klinker- und Zementfabrik statt, die einen entscheidenden Schritt im Industrialisierungsprozess des Landes markiert. Diese Veranstaltung ist ein wichtiger Bestandteil des nationalen Industrialisierungsplans Mosambiks. Wirtschaftsminister Basílio Muhate leitete sie persönlich, und auch der Gouverneur der Provinz Sofala, Lourenço Bulha, nahm an der Zeremonie teil.

Das Zementprojekt erfordert eine Gesamtinvestition von über 280 Millionen US-Dollar und ist für eine jährliche Produktionskapazität von etwa 1 Million Tonnen ausgelegt. Lokalen Beamten zufolge wird die Fabrik nach ihrer Fertigstellung die Abhängigkeit Mosambiks von importiertem Zement und Klinker effektiv verringern, das inländische Angebot an Baumaterialien erhöhen, gleichzeitig die Steuereinnahmen der Regierung steigern und langfristig voraussichtlich zu sinkenden Baukosten beitragen.

Die Chibabava Cement Company wird mehrheitlich von der China Harbour Engineering Company (CHEC) gehalten. Der CEO des Unternehmens, Cheng Biao, vertrat das Unternehmen bei der Grundsteinlegungszeremonie. Das von chinesischem Kapital unterstützte Projekt umfasst auch den Bau eines eigenen Kraftwerks mit einer Leistung von 28 Megawatt. Die mosambikanische Regierung erklärte, dass das Kraftwerk einen stabilen Produktionsbetrieb gewährleisten und dazu beitragen werde, die Anlage zu einem wichtigen Produktionsstandort für Baumaterialien im Land zu entwickeln.

Das Projekt wird voraussichtlich über 500 Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Bei der Einstellung werden Bewohner aus Chibabava und der umliegenden Region, insbesondere junge Menschen, priorisiert. Darüber hinaus plant das Projekt, lokale Rohstoffe zu nutzen, um die lokale Lieferkette zu stärken, und durch technische Schulungen und Wissenstransfer die Fachkompetenz der lokalen Arbeitskräfte zu verbessern.

Gemäß den Planungen soll die Zementfabrik im Jahr 2027 fertiggestellt werden und den Betrieb aufnehmen. Neben der Deckung des inländischen Bedarfs in Mosambik könnte sie in Zukunft auch Produkte für regionale Märkte wie die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) und den Gemeinsamen Markt für das östliche und südliche Afrika (COMESA) liefern, wodurch die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Mosambik und China weiter gefördert würde.

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