Kolumbien: 19,9-MW-Solarpark Escobar in Betrieb, versorgt Cemex-Zementwerk mit Photovoltaik-Strom
2026-01-30 16:31
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Ein 19,9-Megawatt-Wechselstrom-Solarpark namens Escobar in Kolumbien ist offiziell in Betrieb gegangen und versorgt das Hauptzementwerk von Cemex im Land, die Anlage Caracolito, mit Photovoltaik-Strom. Das von dem Energieunternehmen Celsia entwickelte Projekt soll voraussichtlich etwa 25 % des Energiebedarfs des Werks in Ibagué, im Departamento Tolima, decken.

Die Inbetriebnahme des Solarparks Escobar ist das Ergebnis einer strategischen Partnerschaft zwischen Celsia und Cemex, die im Mai 2024 bekannt gegeben wurde und darauf abzielt, den Produktionsprozess in Caracolito mit sauberer Energie zu versorgen. Die Anlage wird voraussichtlich eine jährliche Stromerzeugung von 42.865 Megawattstunden erreichen, was sie zum zementwerk mit dem höchsten Solarstromverbrauch in Kolumbien macht.

Dieser Solarpark ist das größte von Celsia in Kolumbien entwickelte Projekt und befindet sich auf dem Plateau von Ibagué in den Gemeinden Picaleña und Buenos Aires. Mit einer installierten Leistung von 19,9 MW Wechselstrom ersetzt die Anlage einen erheblichen Teil der konventionellen Stromversorgung des Werks und reduziert dessen Kohlenstoffemissionen deutlich.

Dank der Inbetriebnahme des Solarparks Escobar und der Einführung anderer alternativer Energiequellen stammen nun über 80 % des gesamten Energieverbrauchs der Caracolito-Anlage aus erneuerbaren Energien.

An der Einweihungszeremonie nahmen Führungskräfte von Celsia und Cemex, Vertreter des Kapitalanlagepartners Cubico sowie die Gouverneurin von Tolima, Adriana Magaly Matiz, teil. Sie betonten, dass Initiativen wie diese die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der Integration von Solarenergie in großem Maßstab in energieintensive Industrieprozesse demonstrieren.

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