TotalEnergies hat mit Google zwei Stromabnahmeverträge (PPA) für insgesamt 1 Gigawatt neuer Solarleistung unterzeichnet, die speziell die Rechenzentrumsbetriebe von Google in Texas unterstützen sollen. Die 15-jährigen Vereinbarungen umfassen zwei eigene Projekte von TotalEnergies: das 805-Megawatt-Projekt Wichita und das 195-Megawatt-Projekt Mustang Creek, beide westlich von Dallas gelegen. Die Projekte sollen im zweiten Quartal dieses Jahres mit dem Bau beginnen und nach ihrer Fertigstellung im Vertragszeitraum etwa 28 Terawattstunden sauberen Strom liefern.
Marc-Antoine Pignon, Vice President für erneuerbare Energien bei TotalEnergies in den USA, wies darauf hin, dass es sich um den größten Stromabnahmevertrag für erneuerbare Energien handelt, den das Unternehmen in den USA unterzeichnet hat. Er sagte: „Dies verdeutlicht die Strategie von TotalEnergies, maßgeschneiderte Lösungen für erneuerbare Energien anzubieten, um Akteuren der digitalen Branche, insbesondere Rechenzentren, bei der Erreichung ihrer Dekarbonisierungsziele zu helfen. Durch diesen Stromabnahmevertrag können wir auch große Synergien durch Standortgemeinschaften nutzen, um den Herausforderungen von Rechenzentren beim Landzugang und der Stromversorgung zu begegnen.“
Zuvor hatte Clearway, ein kalifornisches Unternehmen für erneuerbare Energien, an dem TotalEnergies 50 % hält, im Januar dieses Jahres drei separate Verträge mit einer Gesamtkapazität von 1,17 Gigawatt erhalten, um Rechenzentren von Google in Missouri, Texas und West Virginia mit Strom zu versorgen. Will Conkling, Director für saubere Energie und Strom bei Google, betonte, dass die Sicherstellung der Zuverlässigkeit, Stabilität und Erschwinglichkeit des Stromnetzes eine Schlüsselpriorität für die Erweiterung der Infrastruktur von Google sei. Er fügte hinzu: „Unsere Vereinbarung mit TotalEnergies führt notwendige neue Stromerzeugungskapazitäten in das lokale System ein und erhöht das Angebot an erschwinglichem und zuverlässigem Strom in der gesamten Region.“
Laut Statista gab es in den USA bis März letzten Jahres über 5.400 Rechenzentren, deren Dichte mehr als zehnmal höher ist als in Ländern wie Deutschland. Kürzlich gab es Berichte, dass die USA ein KI-Rechenzentrum im Wert von 100 Milliarden US-Dollar entwickeln wollen, das teilweise mit Solar- und Speichersystemen betrieben werden soll.









