Das grüne Wasserstoffprojekt im Hafen von Klaipėda in Litauen hat kürzlich einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Tests seines Polymerelektrolytmembran-Elektrolyseurs im italienischen IMI Remosa-Werk wurden abgeschlossen. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme Ende 2025 soll das Projekt jährlich rund 127 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren und die Schifffahrtsindustrie im Baltikum mit sauberer Energie versorgen.

Die im Werk Cagliari hergestellten Elektrolyseure werden als Kernausrüstung für die Wasserstoffproduktions- und -versorgungsstation im Hafen von Klaipeda dienen. Die Anlage soll im nächsten Jahr ihren Betrieb aufnehmen und Litauens erstes mit grünem Wasserstoff betriebenes Schiff betanken. Die Hafenbehörde gab bekannt, dass die Ausrüstung bald nach Litauen verschifft wird, um vor Ort installiert und in Betrieb genommen zu werden. Die Fertigstellung ist für Februar 2026 geplant.
„Der erfolgreiche Abschluss der Anlagentests des grünen Wasserstoff-Elektrolyseurs ist ein wichtiger Schritt vorwärts für die Pläne des Hafens von Klaipėda, den sauberen Kraftstoff zu produzieren, zu nutzen und zu liefern“, sagte Julius Matulionis, Generaldirektor der Hafenbehörde von Klaipėda. „Dieser Meilenstein bringt uns der Fertigstellung eines einzigartigen Projekts in der Region und der Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks einen Schritt näher.“
Dieses Projekt mit einer Gesamtinvestition von rund 12 Millionen Euro wurde aus dem Wiederaufbaufonds NextGenerationEU der Europäischen Union gefördert. Nach seiner Fertigstellung wird der Hafen von Klaipėda der erste Hafen in Litauen und den baltischen Staaten sein, der grünen Wasserstoff produzieren und liefern kann und so zur Energiewende der Region beiträgt. Im September dieses Jahres schloss der Hafen zudem ein Förderprojekt zur Förderung der Offshore-Windenergie in Litauen ab.









