Der Hafen von Klaipėda hat bei der Elektrifizierung des Hafens weitere Fortschritte erzielt: Die Installation der ersten Landstromversorgungsanlage am Terminal ist abgeschlossen und soll Ende des Jahres mit den Testläufen beginnen. Dies ist ein wichtiger Schritt in den Bemühungen des Hafens um einen grünen Hafen. Die Hafenbehörde hat das Projekt mit einer Gesamtinvestition von fast 601.000 Euro selbst finanziert.

Die Landstromanlage am Flottenstützpunkt der Hafenbehörde wurde von Elektrifikacijos paslaugos errichtet. Sie wird in Kürze zu Testzwecken ans Netz angeschlossen, vor allem um ein neues wasserstoffbetriebenes Müllsammelschiff mit Strom zu versorgen, das noch in diesem Jahr eintreffen soll. Diese Initiative soll die Umstellung der Flotte der Hafenbehörde auf saubere Energie unterstützen.
Der Hafen von Klaipėda plant, seine Bemühungen zur Hafenelektrifizierung weiter auszubauen. Bis 2026 werden vier Landstromanlagen für RoRo-Schiffe installiert. In den kommenden Jahren ist eine ähnliche Ausrüstung auch für Kreuzfahrt- und Containerschiffe geplant, die es ihnen ermöglicht, ihre Motoren am Liegeplatz abzuschalten und so die Emissionen zu reduzieren. Algis Ratakas, Generaldirektor der staatlichen Hafenbehörde Klaipėda, sagte: „Der Hafen von Klaipėda verfolgt einen klaren grünen Entwicklungspfad. Wir investieren in nachhaltige, moderne Lösungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Bis Ende dieses Jahres wird das erste Schiff mit sauberem Treibstoff eintreffen, und neue Ladegeräte an unserem Flottenstandort werden bereitstehen, um es zu versorgen. Dies ist erst der Anfang – bis 2030 müssen vor Anker liegende Schiffe ihre Motoren abschalten und Landstrom nutzen, und wir bereiten uns darauf vor, diesen Bedarf zu decken.“
Diese Initiativen unterstreichen das Engagement des Hafens von Klaipėda für die Erreichung der Ziele eines grünen Hafens, der auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Lärmbelästigung abzielt. Anfang dieser Woche kündigte der Hafen außerdem seine Unterstützung für die Entwicklungspläne Litauens für Offshore-Windparks an.









