BASF-Vorsitzender Markus Kamieth erklärte, dass das Agrarlösungsgeschäft der BASF SE den bereits angekündigten Börsengang im Jahr 2027 fortsetzen werde. „Unsere Pläne kommen gut voran“, sagte Kamieth auf einer Pressekonferenz nach der Veröffentlichung der BASF-Ergebnisse für das zweite Quartal am 30. Juli. „Das Geschäft ist global ausgerichtet, verfügt über starkes Wachstumspotenzial und einen attraktiven Cashflow. Wir konzentrieren uns derzeit auf die rechtliche Abspaltung und die Implementierung eines dedizierten, branchenspezifischen ERP-Systems.“
Am 11. Juli veröffentlichte BASF seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2025. Der Umsatz belief sich auf 15,77 Milliarden Euro, ein Rückgang von 2,1 % gegenüber dem Vorjahr, hauptsächlich aufgrund negativer Währungseffekte und sinkender Preise in allen Geschäftsbereichen, insbesondere im Geschäftsbereich Chemie.
BASF gab am 12. Juni bekannt, dass das Unternehmen seine Hexamethylendiamin-Anlage (HMD) im französischen Chalampé in Betrieb genommen und damit seine jährliche HMD-Produktionskapazität auf 260.000 Tonnen erhöht hat.
Wedoany.com berichtet, dass die Black Mass-Anlage der BASF in Schwarzheide am 12. Juni offiziell den kommerziellen Betrieb aufgenommen hat. Dies stellt einen wichtigen Fortschritt im Batterierecyclinggeschäft dar. Die Anlage ist eine der größten ihrer Art in Europa und kann jährlich bis zu 15.000 Tonnen ausgedienter Lithium-Ionen-Batterien und Produktionsabfälle verarbeiten. Das entspricht etwa 40.000 Elektrofahrzeugbatterien pro Jahr.
BASF SE hat den bereits angekündigten Verkauf seines Lackgeschäfts mit einem potenziellen Transaktionswert von rund 6 Milliarden Euro eingeleitet, berichtete Bloomberg am 30. Mai. Das Unternehmen habe in den vergangenen Wochen Informationen über das Geschäft an potenzielle Bieter versandt, hieß es in dem Bericht.
Der deutsche Chemieriese BASF gab am 2. Mai eine Warnung hinsichtlich der jüngsten Zollerhöhung in den USA heraus. Die Gruppe erklärte, dass die direkten Auswirkungen auf die Wirtschaft derzeit zwar noch „kontrollierbar“ seien, die einseitigen Maßnahmen der USA jedoch die Stabilität der industriellen Lieferkette untergruben und zu einem Rückgang des Kundenvertrauens sowie erhöhten Auftragsschwankungen führten.