Deutschland – Münster, 26. Februar 2026: Offshore-Windkraftleistung überschreitet 10.000 Megawatt
2026-03-10 08:47
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Die installierte Leistung der Offshore-Windenergie in Deutschland hat die Marke von 10.000 Megawatt (MW) überschritten. Dieser Meilenstein, der auf der Auswertung des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur (BNetzA) durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster basiert, markiert einen Fortschritt Deutschlands im Bereich der erneuerbaren Energien. Am 26. Februar 2026 trieben drei Offshore-Windkraftanlagen der Windparks „He Dreiht“ und „Borkum Riffgrund 3“ mit ihrer offiziellen Inbetriebnahme das Wachstum der deutschen Offshore-Windkapazität voran.Offshore-Windpark in der Nordsee

Dr. Norbert Allnoch, Leiter des IWR, erklärt: „Wir erleben einen Wendepunkt in der europäischen Energiegeschichte. Mit der ersten Ölförderung 1971 wurde die Nordsee zum Ausgangspunkt der europäischen Ölversorgung. Seit der ersten Stromerzeugung aus Offshore-Wind im Jahr 2002 hat sich der Fokus grundlegend verschoben. Heute wandelt sich die Nordsee zur Kraftquelle sauberer Energie.“ Er betont, dass die Nordsee zum Kern einer klimafreundlichen, sicheren und zukunftsorientierten Energieversorgung Europas werde.

Die Nordsee-Anrainerstaaten, darunter Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Dänemark, Belgien und Norwegen, haben die Offshore-Windenergie über Jahre durch enge Zusammenarbeit systematisch ausgebaut. Meilensteintreffen in Esbjerg 2022 und Ostende 2023 legten die politische Grundlage und Ziele für einen koordinierten Ausbau. Gemeinsam verfügen diese Staaten in Nordsee, Irischer See und Ostsee derzeit über eine installierte Offshore-Windkraftleistung von mehr als 36.000 Megawatt (36 Gigawatt), wovon etwa 30.000 MW in der Nordsee stehen. Dies entspricht einer jährlichen Stromerzeugung von über 110 Milliarden Kilowattstunden (kWh).

In Bezug auf die installierte Offshore-Windleistung führt das Vereinigte Königreich mit etwa 16.000 MW, gefolgt von Deutschland (10.000 MW), den Niederlanden (5.400 MW), Dänemark (2.700 MW), Belgien (2.300 MW) und Norwegen (100 MW). In Deutschland speisten Offshore-Windparks im Jahr 2025 insgesamt 26,1 Milliarden kWh Strom ins Netz ein. Mit den Plänen, die Offshore-Kapazität bis 2050 auf 300.000 Megawatt (300 Gigawatt) auszubauen, könnte die Nordsee zukünftig jährlich über 1.100 Milliarden kWh Strom liefern. Dies würde den Jahresbedarf mehrerer europäischer Länder decken und dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

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