ZeroAvia unterstützt das koreanische Atomforschungsinstitut mit Flüssigwasserstoff-Speichersystemen
2026-03-10 09:22
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Das Wasserstoff-Luftfahrtunternehmen ZeroAvia wird dem Koreanischen Atomforschungsinstitut (KAERI) beratende Dienstleistungen für die Entwicklung und Prüfung von Verbundwerkstoff-Flüssigwasserstoff-Speichersystemen für Flugzeuge bereitstellen. Das mehrjährige Kooperationsprojekt wird Beratung zur Systemgestaltung umfassen und möglicherweise vollständige Bodentestaktivitäten beinhalten.Bild eines Flüssigwasserstoff-Speichersystems

ZeroAvia plant, die Einrichtungen für Flüssigwasserstofftests in Großbritannien zur Unterstützung dieses Projekts zu nutzen, die ursprünglich für die eigenen Komponententests des Unternehmens eingerichtet wurden. Die genauen Kooperationsdetails sind noch nicht vollständig bekannt gegeben worden.

Derzeit werden die meisten Flüssigwasserstofftanks aus Metall hergestellt. Der Wechsel zu Verbundwerkstoffen kann das Tankgewicht erheblich reduzieren. Da flüssiger Wasserstoff etwa das Vierfache des Volumens von Düsentreibstoff einnimmt, hilft die Gewichtsreduzierung, die Nutzlast- und Reichweitenfähigkeiten von Flugzeugen zu verbessern.

John Gallagher, Leiter des Wasserstoffmanagementsystems bei ZeroAvia, sagte: „Diese Partnerschaft hat das Potenzial, die Fähigkeiten der Flüssigwasserstoff-Luftfahrt voranzutreiben.“ Das Unternehmen erhielt letztes Jahr 10,8 Millionen Pfund (etwa 14,4 Millionen US-Dollar) von der britischen Regierung, speziell für die Entwicklung eines Flüssigwasserstoff-Managementsystems.

Die Roadmap der koreanischen Regierung unterstützt die Entwicklung von Wasserstofffahrzeugen, Stromerzeugung und Luftfahrttechnologien, was den politischen Rahmen für KAERIs Entwicklung von Flüssigwasserstoffsystemen bildet. Obwohl ZeroAvia sich hauptsächlich auf die Kommerzialisierung von gasförmigen Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen konzentriert, erweitert diese Zusammenarbeit die technologische Anwendung des Unternehmens im Bereich Flüssigwasserstoff.

Die Vereinbarung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ZeroAvia kürzlich eine Personalumstrukturierung vorgenommen hat, um den Geschäftsfokus auf die Zertifizierung eines Brennstoffzellensystems bis 2027 zu konzentrieren. Die Anwendung von Wasserstoff in der Luftfahrt steht weiterhin vor mehreren Herausforderungen, einschließlich Kraftstoffkosten, Energiedichte und Infrastruktur.

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