Die australische Bundesregierung kürzlich angekündigt, 53 Millionen AUD bereitzustellen, um die Einrichtung eines Cooperative Research Centre für kritische Industriemetalle (CMCI) zu unterstützen, das auf die Entwicklung und Kommerzialisierung von Technologien zur Raffination kritischer Mineralien abzielt. Das Zentrum wird sich auf hochwertige Mineralien, innovative Technologien und nachhaltige Raffinationsmethoden konzentrieren, um Australiens Verarbeitungskapazitäten zu stärken, Arbeitsplätze zu schaffen und Exportmöglichkeiten zu eröffnen.
Das CMCI Cooperative Research Centre baut auf bestehenden Regierungsinvestitionen in die Forschung und Entwicklung kritischer Mineralien auf, wie z.B. das Australian Critical Minerals Research and Development Hub, und vereint Fachwissen von CSIRO, ANSTO und Geoscience Australia. Das Zentrum wird 62 Partner zusammenbringen, darunter 43 lokale Unternehmen, 11 Forschungsinstitute und 4 Branchenverbände, die zusätzliche Mittel in Höhe von 185 Millionen AUD einbringen.
Die australische Ministerin für Ressourcen und Nordaustralien, Madeleine King, wies darauf hin: „Das CMCI Cooperative Research Centre wird Industrie, Regierung und Forschungseinrichtungen zusammenführen, einschließlich der University of Western Australia, Curtin University, Macquarie University und der Swinburne University of Technology, um Technologien zur Raffination kritischer Mineralien weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren.“ Sie betonte, dass diese Initiative Australien dabei helfe, eine Schlüsselrolle bei der Diversifizierung globaler Lieferketten für kritische Mineralien zu spielen.
Der australische Minister für Industrie und Innovation sowie Wissenschaft, Tim Ayres, sagte: „Das CMCI Cooperative Research Centre baut auf Australiens starker Tradition der kooperativen Forschung und Entwicklung auf, um sicherzustellen, dass Australien über die guten Arbeitsplätze, widerstandsfähigen Lieferketten und hochwertigen Fertigungsunternehmen verfügt, die es braucht, um nationale Herausforderungen zu bewältigen.“ Er fügte hinzu, dass die Sicherung der Zukunft kritischer Mineralien der Schlüssel zu wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Vorteilen sei.
Neben den Regierungsmitteln erhält das CMCI Cooperative Research Centre auch Finanzierung aus dem Privatsektor, z.B. vom Rozetta Institute und Mining3. Die Vorsitzende des Zentrums, Dr. Jacqui Coombs, erklärte: „Diese Ankündigung markiert einen wichtigen Schritt für Australiens Fähigkeit, mehr Wert aus seinen weltklasse Mineralienressourcen zu ziehen. Die Chance liegt nicht nur in den Ressourcen selbst, sondern in Innovation und Zusammenarbeit.“









