Delta Air Lines passt A350-Einsatzstrategie an – Transatlantikflüge nur noch von zwei Drehkreuzen
2026-04-28 16:24
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de.wedoany.com-Bericht: Der Airbus A350 von Delta Air Lines ist das Flaggschiff unter den Großraumflugzeugen, wird jedoch auf Transatlantikflügen nur noch fest auf den Strecken nach Amsterdam und Paris eingesetzt. Der Grund: Der A350 bietet viele Premium-Sitze und benötigt daher Langstrecken mit hoher Nachfrage, um ausgelastet zu sein; für andere europäische Städte eignet sich die A330 besser. Delta betreibt derzeit 40 Maschinen des Typs A350-900 und hat 20 Exemplare der A350-1000 bestellt, die ab 2027 ausgeliefert werden sollen. Das Unternehmen rüstet seine Flotte derzeit auf die 275-sitzige 35H-Konfiguration um, mit einer erhöhten Anzahl an Business- und Premium-Economy-Sitzen.

Delta Air Lines A350

Delta verfügt über A350-Pilotenbasen in Atlanta, Detroit und Los Angeles und plant den Aufbau einer neuen Basis in Seattle, um die Expansion über den Pazifik zu unterstützen. Die neun von LATAM übernommenen Maschinen des Typs 35L mit 339 Sitzen wurden bereits umgerüstet und auf die 35H-Konfiguration umgestellt, die nun ausschließlich auf Pazifikrouten eingesetzt werden. Die A330-900 eignet sich dagegen besser für kürzere Transatlantik- und Südamerika-Strecken, dank hoher Treibstoffeffizienz und geringerer Sitzplatzkapazität.

Delta Airbus A350

In Zukunft wird die A350-1000 für extrem lange Nonstop-Strecken eingesetzt – darunter mögliche Rückkehr nach Indien, Flüge nach Seoul und Johannesburg – während die freigewordenen A350-900 für die Eröffnung neuer Routen wie Los Angeles nach Hongkong und Manila genutzt werden, um die Lücke zu United Airlines auf dem Pazifikmarkt zu verkleinern. Mit diesem Schritt will Delta den Wert seines Vielfliegerprogramms steigern und durch den Einsatz eigener Flugzeuge die Langstreckenkapazität erhöhen.

Delta Air Lines Airbus A330-900 landet auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol

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