Der US-amerikanische Komponentenhersteller Future Form hat angekündigt, 3D-Druckdienstleistungen in sein bestehendes Fertigungsangebot aufzunehmen, um Branchen wie Rechenzentren, Medizin, Kernenergie und Luft- und Raumfahrt zu bedienen.

Future Form wird HP's Multi Jet Fusion 3D-Drucksysteme einsetzen, um den gesamten Prozess von funktionalen Prototypen bis zur Endteilproduktion abzudecken. Dieser Schritt erweitert nicht nur die Fertigungskapazitäten des Unternehmens, sondern zeigt auch die zunehmend breitere Anwendung des 3D-Drucks im industriellen Bereich.
Laut Thomas: „Für die Produktion mittlerer bis niedriger Stückzahlen und die Prototypenherstellung wird der Kunststoff-3D-Druck zu einer praktischeren Alternative zu einigen traditionellen Fertigungsmethoden.“ Er fügte hinzu: „Anhaltende Lieferkettenunterbrechungen haben auch das Interesse der US-Fertigung am 3D-Druck erhöht.“
Der Einsatz von 3D-Druck in der Herstellung von Komponenten und Geräten wächst kontinuierlich, und damit einhergehend sind auch die damit verbundenen Dienstleistungsaktivitäten immer aktiver. Laut dem Wohlers Report 2026 machen 3D-Druckdienstleistungen bereits 48 % des gesamten 3D-Druckmarktes aus.
Zu den Gründen, warum Unternehmen 3D-Drucktechnologie einsetzen, gehören: In Bezug auf die Lieferkettenflexibilität ermöglicht sie digitale Lagerhaltung, On-Demand-Produktion und verringert die Abhängigkeit von Überseetransporten; bei komplexen Geometrien können Teile hergestellt werden, die mit traditioneller Bearbeitung schwer zu realisieren sind, beispielsweise durch Verfahren wie Laser-Pulverbettfusion; in Bezug auf Materialeffizienz reduziert sie im Vergleich zu subtraktiven Fertigungsverfahren Abfall und unterstützt Nachhaltigkeitsziele.









