Eine Reihe von Industriegebäuden, die der kanadische Immobilienentwickler BMI Group in Ontario und Québec erworben hat, könnte dazu beitragen, Kanadas Rolle in der Batterie-Lieferkette zu stärken, indem sie Minen, Verarbeitungszentren und Kunden miteinander verbinden. Dieses Portfolio, bekannt als Korridor für kritische Mineralien, umfasst fünf ehemalige Industriestandorte, wie z. B. Zellstoff- und Papierfabriken, die zu einsatzbereiten Drehkreuzen umgebaut wurden, die über bestehende Strom- und Wasserversorgung sowie Zugang zu Straßen, Häfen oder Bahnlinien verfügen.
Paul Veldman, CEO der BMI Group, sagte, das Unternehmen habe seit 2014 mehr als 200 Millionen kanadische Dollar (etwa 146 Millionen US-Dollar) in den Erwerb und die Modernisierung dieser Standorte investiert. Veldman, einer von drei Brüdern, die für das familienkontrollierte Unternehmen arbeiten, erläuterte die Positionierung des Unternehmens gegenüber dem „Northern Miner“ auf der Jahreskonferenz der Prospectors & Developers Association of Canada in Toronto.
„Wir sind keine Bergleute, keine Verarbeiter, wir sind die Infrastruktur, die Unterstützer“, sagte Veldman. „Die Revitalisierung und Reaktivierung von stillgelegter Infrastruktur und ungenutzten Vermögenswerten – das ist unser Kerngeschäft.“ Das Korridor-Projekt für kritische Mineralien zielt darauf ab, Kanadas verbindende Rolle in der Batterie-Lieferkette durch bestehende Einrichtungen zu erleichtern und die Effizienz des Ressourcenflusses zu steigern.
Die Initiative der BMI Group wird als wichtiger Schritt zur Stärkung der Lieferkette für kritische Mineralien in Kanada angesehen. Durch die Nutzung dieser umgebauten Industriestandorte hofft das Unternehmen, Minen und Verarbeitungszentren eine einfache logistische Unterstützung zu bieten und so die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt zu erhöhen. Die Einrichtung dieses Korridors für kritische Mineralien dürfte die Infrastrukturentwicklung Kanadas in der Batterie- und verwandten Industrien vorantreiben.









