Airbus kooperiert mit Recyclingunternehmen, um Technologie zur Rückgewinnung von Kohlefasern aus Flugzeugen zu erforschen
2026-03-31 11:34
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Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat einen Vertrag mit dem Startup-Unternehmen Fairmat für das Recycling von Verbundwerkstoffen unterzeichnet. Gemeinsam werden sie die Rückgewinnung von Kohlefasermaterialien aus ausgemusterten Flugzeugrümpfen erforschen und die Möglichkeiten ihrer Wiederverwendung in der Luftfahrtindustrie untersuchen.

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Recyclingquote von Flugzeugmaterialien zu erhöhen und die Kreislaufwirtschaft in der Luftfahrtbranche voranzutreiben. Die Ingenieurteams von Airbus und Fairmat werden sich auf das A350- Großraumflugzeug konzentrieren und neue Demontagetechniken für kohlefaserverstärkte Verbundwerkstoffe entwickeln, um deren Leistungsfähigkeit und Wert zu erhalten. Der Rumpf der A350 besteht zu etwa 53 % aus kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen. Fairmat wird sich vor allem mit der Behandlung von Komponenten wie Tragflächenstrukturen und Kielbalken befassen.

Airbus und das in Paris ansässige Unternehmen Fairmat unterzeichneten das Abkommen Ende 2025 und gaben es Anfang März dieses Jahres bekannt. Beide Seiten erklärten: „Das Ziel der Zusammenarbeit ist es, die technischen Voraussetzungen für das Recycling hochwertiger Verbundwerkstoffe zu bewerten und ihr Anwendungspotenzial in anspruchsvollen Industriebereichen wie der Luft- und Raumfahrt zu prüfen, wo Leistung, Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit von entscheidender Bedeutung sind.“

Die von Fairmat eingesetzte Schlüsseltechnologie Infinity Recycling nutzt ein Kaltplasmaverfahren, um die Integrität der Kohlefasern zu schützen. Der Gründer und CEO des Unternehmens, Benjamin Saada, wies 2025 darauf hin, dass diese Technologie nicht auf hohen Energieverbrauch oder chemische Prozesse angewiesen ist, sondern mechanische Präzision mit fortschrittlicher Software kombiniert. Fairmat behauptet, dass seine recycelten Materialien vergleichbare mechanische Eigenschaften wie Neuware erreichen können, kostengünstig sind und den CO2-Fußabdruck verringern.

Derzeit macht die Luft- und Raumfahrt 50 % der von Fairmat verarbeiteten Verbundwerkstoffe aus, aber deren Produkte werden noch nicht in der Flugzeugherstellung eingesetzt. Sie fließen hauptsächlich in Branchen wie Sportgeräte und Automobilinnenausstattungen. Durch diese Zusammenarbeit hat Fairmat die Möglichkeit, seine Kohlefaser-Recyclingtechnologie auf den Luftfahrtsektor auszudehnen und Airbus nachhaltige Materiallösungen anzubieten.

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