de.wedoany.com-Bericht: Am 2. April hat die amerikanische Werft Master Boat Builders offiziell den Schlepper „Marauder" zu Wasser gelassen. Dieses Schiff ist das erste von acht geplanten Hafenschleppern, die die Werft für Maritime Partners LLC baut. Die Auslieferung ist für Mai 2026 geplant. Gemäß dem Bauvertrag wird die Werft das Projekt mit einer Rate von etwa einem Schiff alle sechs Wochen vorantreiben, bis die gesamte Serie 2027 ausgeliefert ist. Derzeit schreitet die Serie planmäßig voran; der Bau des siebten Schiffes wurde bereits im März offiziell begonnen.
Die Werft Master Boat Builders mit Sitz in Coden, Alabama, ist auf die Entwicklung und den Bau von Hochleistungs-Schleppern mittlerer und kleiner Größe spezialisiert. Das Partnerunternehmen Maritime Partners ist hauptsächlich im Schiffschartergeschäft tätig. Durch frühzeitige Zusammenarbeit haben beide Parteien die Betriebspräferenzen mehrerer großer Schlepperbetreiber in den USA in ein einheitliches Standarddesign integriert und damit die traditionelle Praxis der Einzelanfertigung („one-off"-Tradition) bei Spezialschiffen durchbrochen.
Das Schiff basiert auf dem RApport 2700-MP-Design von Robert Allan Ltd., ist 26,8 Meter lang, 13,1 Meter breit und hat einen Tiefgang von 5,9 Metern. Den Kernantrieb bilden zwei Caterpillar 3516E-Motoren mit einer Nenndrehzahl von 1800 U/min und einer Einzelleistung von 3500 PS. Es ist außerdem mit einer Steerprop Z-Antriebsanlage und CF3-Edelstahlpropellern mit einem Durchmesser von 3000 mm ausgestattet. Technische Daten zeigen, dass der Schlepper eine Bollard Pull von über 90 Tonnen und eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 13 Knoten erreicht. An Bord sind eine Markey Machine 75 PS elektrische Kabelwinde der Klasse II sowie ein komplettes Feuerlöschsystem (FFV1) installiert.
Die „Marauder" wurde durch präzise Stabilitätsauslegung für eine hohe Kompatibilität zwischen Begleitschlepp- und Hafenassistenzaufgaben konzipiert. Diese „hohe Vielseitigkeit" ermöglicht es dem Schiff, sowohl schwere Begleitschleppaufgaben in großen Wasserstraßen wie Houston zu bewältigen, als auch flexibel in mittlere und kleine Häfen wie San Diego oder Miami einzulaufen, um Assistenzmanöver durchzuführen. Darüber hinaus hat das Schiff sowohl die Zertifizierung der American Bureau of Shipping (ABS) als auch die Genehmigung nach Kapitel M der US Coast Guard (USCG) erhalten, was die Konformität für den Einsatz in verschiedenen Regionen sicherstellt.
Dieses standardisierte Bauprogramm, das von einem Leasingunternehmen initiiert und von der Werft umgesetzt wird, spiegelt einen neuen Trend in der Ausstattung von Offshore-Assets wider. Durch die weitgehende Vorverlagerung von Konstruktionsentscheidungen konnte die Werft Master Boat Builders nicht nur die Effizienz der Produktionslinie steigern, sondern auch unerwartete Risiken während der Bau- und Erprobungsphase erheblich reduzieren. Dieses Design, das hohe Schubkraft, modulare Konfiguration und Anpassungsfähigkeit an verschiedene Betriebsbedingungen vereint, setzt neue technische Maßstäbe für US-amerikanische Hafenassistenzschiffe und bietet eine solide Hardware-Grundlage für den zukünftigen regionalübergreifenden Einsatz und die Liquidität von Leasing-Assets.
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