de.wedoany.com-Bericht: Im Jahr 2026 haben neun chinesische Ministerien, darunter das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie, gemeinsam den „Aktionsplan zur Förderung der innovativen Entwicklung der IoT-Industrie (2026-2028)“ veröffentlicht. Dieser sieht vor, anwendungsszenariogetrieben die integrierte Innovation des Internet der Dinge in Schlüsselbereichen wie dem Bergbau zu fördern. Die Politik adressiert direkt drei zentrale Schmerzpunkte der Bergbautransformation: Barrieren bei der Gerätevernetzung, Sicherheitsrisiken bei Tiefbaueinsätzen und Herausforderungen bei der Erreichung von grünen und kohlenstoffarmen Zielen. Der Aktionsplan fordert den Aufbau einer einheitlichen industriellen Internetplattform, die die gesamte Datenkette von geologischen Sicherheitsmaßnahmen über Vortrieb bis hin zum Transport in Bergwerken durchgängig macht und so ein geschlossenes System aus „Wahrnehmung – Vernetzung – Intelligenz“ bildet.
Technologieintegration: Neugestaltung der Produktionslogistik-Kette
Die tiefgreifende Integration von IoT mit Künstlicher Intelligenz und 5G treibt einen disruptiven Wandel der Produktionsmodelle im Bergbau voran. Das von der China Energy Group und Huawei gemeinsam entwickelte „Mine Harmony Betriebssystem“ ist ein Beispiel: Seine „Soft-Bus“-Technologie ermöglicht die intelligente Vernetzung verschiedener Geräte, fördert die Personalreduzierung in Vortriebssystemen, die Kontinuität im Hilfstransport und die Fernsteuerung von elektromechanischen Kontrollen und beweist so die Machbarkeit der Technologieintegration. Bei der Shandong Gold Group überwachen IoT-Sensoren in Echtzeit den Gerätestatus. Kombiniert mit KI-basierten Fehlerpräventionsmodellen wird so „reaktive Wartung“ in „prädiktive Instandhaltung“ umgewandelt, was ungeplante Ausfallzeiten um 30 % reduziert. Die Zijin Mining Group setzt auf 5G+IoT-gesteuerte, fahrerlose Muldenkipper-Flotten, die in komplexen Tiefbauumgebungen präzise Disposition und autonome Hindernisvermeidung ermöglichen und so die Transporteffizienz um 25 % steigern.
Sicherheit und Nachhaltigkeit: Doppelter Antrieb für vertiefte Transformation
Im Sicherheitsbereich ermöglichen die durch IoT aufgebauten umfassenden Überwachungsnetze eine präzise Personenortung, dynamische Umgebungswahrnehmung und eine koordinierte Notfallreaktion. Für die extremen Bedingungen mit hohen Temperaturen, hohem Druck und hoher Spannung im Tiefbau durchbrechen neue Sensorgenerationen Technologien zur Selbstkalibrierung und Störungsunterdrückung. Sie ermöglichen Echtzeitüberwachung und Frühwarnung bei Risikoszenarien wie Gebirgsschlägen oder Wassereinbrüchen und treiben die Entwicklung hin zu ferngesteuerten, intelligenten und letztlich unbemannten Bergbauaktivitäten voran. Im Nachhaltigkeitsbereich senken IoT-Energiemanagementsysteme durch Lastregulierung unter Ausnutzung von Schwachlastzeittarifen die Energiekosten um 15 %. Umwelt-Online-Überwachungssysteme ermöglichen die kontinuierliche Überwachung und automatische Unterdrückung von Staub und Lärm. Technologien zur Kreislaufführung von Aufbereitungsabwässern und effizienten Rückgewinnung von Schlacken steigern die Gesamtressourcennutzungsrate um 10 Prozentpunkte.
Branchenumbau: Wettbewerbshürde verlagert sich auf Ökosystemfähigkeiten
Im Kern handelt es sich bei dieser Transformationsrunde um einen Umbau der Branchenlogik. Die Wettbewerbshürde verschiebt sich von der reinen Produktionskapazität hin zu „Technologieintegrationsfähigkeit + Fähigkeit zum Aufbau eines Industrieko-Ökosystems“. Gerätehersteller müssen die Anpassungsfähigkeit und Verbindungsstabilität ihrer IoT-Endgeräte verbessern. Dienstleister müssen ihre Fähigkeit zur Bereitstellung ganzheitlicher prozessübergreifender Lösungen stärken. Auf regionaler Ebene werden politische Anreize die Bildung von Branchenclustern beschleunigen. So könnten intelligente Bergbau-Demonstrationsbasen in Provinzen wie Anhui oder Shandong frühzeitig Fähigkeiten im Technologieexport und der Standardisierung entwickeln. Wenn politische Impulse und technologische Durchbrüche zusammenwirken, müssen Bergbauunternehmen ihre eigene Position in der Kette „Wahrnehmung – Vernetzung – Intelligenz“ neu bewerten. Wer neue Informationstechnologien schneller integrieren kann, wird im Wettbewerb um Intelligenz, Nachhaltigkeit und Integration die Nase vorn haben.
Diese durch Politik getriebene, technologiebefähigte „Metamorphose“ des Bergbaus ist nicht nur ein Wettlauf um Produktionskapazitäten, sondern ein Umbau des gesamten Industrieko-Ökosystems. Die Chancen gehören jenen Unternehmen, die politische Signale in technologische Maßnahmen und technologische Vorteile in industrielle Stärken umwandeln können – und dieser Wandel hat gerade erst begonnen.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









