de.wedoany.com-Bericht: Die niederländische Schiffbaugruppe Damen Shipyards hat ihren „Jahresabschluss 2025“ veröffentlicht. Im Berichtszeitraum verzeichneten Damen Shipyards erneut ein Wachstum sowohl beim Umsatz als auch beim Betriebsgewinn. Der Gesamtauftragsbestand lag knapp über 10 Milliarden Euro und war damit im Wesentlichen auf dem Niveau von 2024. Bis zum 31. Dezember 2025 erzielte Damen Shipyards einen Umsatz von 3,25 Milliarden Euro (etwa 25,88 Milliarden RMB), verglichen mit 3,02 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erreichte 185 Millionen Euro (etwa 1,47 Milliarden RMB), ein Anstieg von etwa 10 % gegenüber 169 Millionen Euro im Vorjahr. Der Nettogewinn betrug 61,1 Millionen Euro (etwa 490 Millionen RMB), nach 58,3 Millionen Euro im Vorjahr.
Im Jahr 2025 belief sich der Auftragsbestand von Damen Shipyards auf 10,2 Milliarden Euro (etwa 81,2 Milliarden RMB), verglichen mit 7,6 Milliarden Euro im Jahr 2023 und 10,4 Milliarden Euro im Jahr 2024. Während dieses Zeitraums kündigte Damen Shipyards den Abschluss mehrerer Schiffbauverträge an, darunter die Lieferung von 24 Schleppern und Arbeitsschiffen für die britische Royal Navy; 13 Schlepper (davon einer bereits geliefert) für die brasilianische Wilson Sons; sowie Technologielizenzvereinbarungen mit Australien und den USA für die Lieferung mehrerer LST-100-Landungs- und Transportschiffe.
Im Jahr 2025 lieferte Damen Shipyards insgesamt 160 Schiffe ab. Dies ist die erste Ablieferung von mehr als 150 Schiffen seit 2019 und liegt 14 Einheiten über der Zahl von 2024. Mehr als die Hälfte davon waren Schlepper, außerdem 19 Fast Crew Suppliers (FCS), 13 Mehrzweckfrachtschiffe und 9 Baggerschiffe.
Im Bereich Schiffsreparatur übernahm die Damen-Werftengruppe 2025 insgesamt 1235 Wartungs- und Umbauaufträge, eine leichte Steigerung gegenüber 1200 im Jahr 2024. Dazu gehörten Umbauprojekte wie die Kreuzfahrtschiffe „Disney Dream“ und „Disney Fantasy“ sowie die schwere Hebeplattform „Obana“. Beispielsweise wurden im Rahmen des „Obana“-Projekts zwei schwimmende Hebeplattformen zu einer großen Plattform integriert, die speziell für den Abbau von Bohrplattformen in der Nordsee eingesetzt wird.
In rechtlicher Hinsicht wurden im Berichtszeitraum offizielle Gerichtsverfahren eingeleitet, die den Verdacht der Dokumentenfälschung in mehreren Schiffbauprojekten von Damen zwischen 2006 und 2016 betrafen. In einem weiteren, separaten Verfahren geht es um den Verdacht der Verletzung von Sanktionsvorschriften durch die Lieferung von Fischereifahrzeugteilen an bestimmte Parteien.
Damen Shipyards räumt ein, dass die mediale Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit diesen Rechtsstreitigkeiten erhebliche Auswirkungen auf das Betriebspersonal, die persönliche Situation der Mitarbeiter und das externe Image des Unternehmens hatte. Das Unternehmen erklärte, es habe in den letzten Jahren tiefgreifende interne Reformen durchgeführt und seine Compliance- und Governance-Strukturen grundlegend gestärkt. Heute verfüge die Gruppe über eine der fortschrittlichsten Compliance-Organisationen in der internationalen Schiffbauindustrie.
Trotz der angespannten internationalen Lage und der negativen Auswirkungen der rechtlichen Probleme blickt Damen Shipyards weiterhin optimistisch in die Zukunft. Das Unternehmen gab an, dass die Ergebnisse für 2025 trotz Marktherausforderungen besser seien als 2024. In den kommenden Jahren werde sich Damen auf Effizienzsteigerung, verbessertes Risikomanagement und Kostensenkung konzentrieren, um eine akzeptable und stabile Rentabilität zu erreichen und so Spielraum für gezielte Investitionen in Innovation und nachhaltige Entwicklung zu schaffen.
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