35-MW-Geothermiekraftwerk Menengai in Kenia tritt in die Phase der Anlageninbetriebnahme ein
2026-04-09 09:45
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de.wedoany.com-Bericht: Das zweite Geothermiekraftwerk im geothermischen Feld Menengai in Kenia hat kürzlich die erste Einleitung von Dampf in die Turbine abgeschlossen, was den offiziellen Übergang des 35-MW-Projekts von der Bauphase vor Ort in die Phase der Anlageninbetriebnahme markiert. Der Projektentwickler Globeleq gab an, dass das Kraftwerk Mitte 2026 in den kommerziellen Betrieb gehen soll.Geothermiekraftwerk Menengai

Das Projekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 117 Millionen US-Dollar wird von der Toyota Tsusho Corporation (TTC) als Generalunternehmer geleitet, während Fuji Electric für die Bereitstellung der Kernenergieerzeugungsanlagen verantwortlich ist. Die Bohrungen im geothermischen Feld und die Entwicklung des Dampffelds wurden von der staatlichen kenianischen Geothermal Development Company (GDC) durchgeführt. Als dritte in Betrieb genommene Anlage im geothermischen Feld Menengai wird das Kraftwerk durch die Nutzung der unterirdischen Erdwärme eine stabile Grundlaststromversorgung für das lokale Stromnetz bereitstellen.

Mit dem Start dieser Inbetriebnahme erweitert sich die private Stromerzeugungskapazität im geothermischen Feld Menengai weiter. Bereits im August 2023 wurde das erste 35-MW-Kraftwerk in Betrieb genommen, und das von OrPower 22 entwickelte zweite Kraftwerk hat ebenfalls seine Tests abgeschlossen. Nach Abschluss der gemeinsamen Inbetriebs- und Testphase wird diese Anlage zusammen mit den benachbarten Kraftwerken einen geothermischen Energieerzeugungskomplex bilden.

Neben dem Menengai-Projekt ist auch die Sanierung der Einheit 1 in Olkaria, Kenia, für Mitte 2026 geplant. Diese neuen Projekte werden Kenia etwa 90 MW zusätzliche geothermische Erzeugungskapazität hinzufügen und die gesamte nationale geothermische installierte Leistung in Richtung 1 GW bringen. Anschließend wird Globeleq basierend auf den Betriebsparametern der Turbinen während der Inbetriebnahme eine Systemoptimierung vor der Netzanbindung durchführen, um sicherzustellen, dass das Kraftwerk termingerecht in Betrieb genommen werden kann.

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