US-Startup Aternium startet 60-MW-Grünwasserstoff-Deuterium-Projekt in Delaware
2026-04-10 09:20
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de.wedoany.com-Bericht: Das US-Startup Aternium hat kürzlich das Bauingenieurunternehmen Kiewit als Pre-Front-End-Engineering-Design (Pre-FEED)-Auftragnehmer für die frühen Design- und Ingenieursarbeiten an einem 60-MW-Projekt für grünen Wasserstoff und schweres Wasser in der mittelatlantischen Region von Delaware ernannt. Dieser Schritt markiert eine weitere Expansion des Unternehmens im Bereich saubere Energie. Es wird behauptet, dass dieses Projekt das erste umgesetzte Beispiel eines „Multi-Anlagen-Projekts“ sein könnte.

Aternium, früher bekannt als First State Hydrogen, hat den Projektschwerpunkt von der reinen Produktion von grünem Wasserstoff auf die gleichzeitige Herstellung von schwerem Wasser oder Deuterium erweitert – einem Wasserstoffisotop, das in Bereichen wie Kernfusion und medizinischer Chemie eingesetzt wird. Andrew Cottone, CEO des Unternehmens, erklärte: „Dieses Projekt wird die Versorgung mit sauberem Wasserstoff und Deuterium in der mittelatlantischen Region adressieren.“

Der Ingenieursdienstleistungsvertrag mit KBR sowie der Vertrag für das Energiesystemdesign mit Siemens wurden beide 2024 vergeben und sind weiterhin gültig. Im Jahr 2025 erhielt Aternium eine Million US-Dollar an Fördermitteln vom Bundesstaat Delaware, um seine Ingenieurphase voranzutreiben. Deuterium kommt in der Natur in geringen Mengen vor und kann durch einen Elektrolyseprozess erzeugt werden, bei dem das Isotop im verbleibenden Wasser zurückbleibt, wodurch es angereichert und extrahiert werden kann.

Obwohl der genaue Projektzeitplan noch nicht öffentlich bekannt ist, sieht das Unternehmen signifikante Chancen für Deuterium bei der Verbesserung einer Reihe fortschrittlicher Technologien und Prozesse, darunter Kernfusion, Halbleiterherstellung, Mikrochips, Glasfaserkabel und Pharmazeutika. Dieses Projekt für grünen Wasserstoff und schweres Wasser soll nachhaltige Lösungen für saubere Energie in der US-amerikanischen Mittelatlantikregion bieten und gleichzeitig die Entwicklung von Hochtechnologieindustrien unterstützen.

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