de.wedoany.com-Bericht: Die deutsche TSR-Gruppe (Lünen) und die BASF SE (Ludwigshafen) haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um das Recycling von Elektrofahrzeug-Batterien in Europa voranzutreiben. Die Zusammenarbeit umfasst die professionelle Demontage, Entladung und Verarbeitung von Schwarzmasse aus Altbatterien. Beide Parteien bewerten außerdem gemeinsame Aktivitäten in der Behandlung metallischer Komponenten aus Abfallströmen sowie in der Altbatterie-Logistik.
Die TSR-Gruppe, Teil der Remondis-Gruppe mit Hauptsitz in Lünen, Deutschland, ist eines der Unternehmen im europäischen Metallrecycling. BASF mit Hauptsitz in Ludwigshafen, Deutschland, ist ein Anbieter von Kathodenaktivmaterialien und Recyclingdienstleistungen für Lithium-Ionen-Batterien und betreibt in Schwarzheide, Deutschland, eine Anlage zur Produktion und zum Recycling von Schwarzmasse.
TSR führt über sein Joint Venture BLC, das gemeinsam mit Renaults Automobiltochter eingerichtet wurde, Demontage- und Entladevorgänge für Altbatterien durch. Für die Partnerschaft bringt TSR Prozesse zur Behandlung metallischer Komponenten und elektronischer Bauteile, Logistiklösungen für Altbatterien, ein Netzwerk von mehr als 190 genehmigten Standorten für Abfallmanagement in Europa sowie Erfahrung in der Handhabung komplexer Materialströme ein.
BASF erweitert durch diese Kooperation sein Recyclingnetzwerk und deckt damit neue Märkte und Basisdienstleistungen entlang der europäischen Batterierecycling-Wertschöpfungskette ab.
Mark Affippo, Geschäftsführer der TSR-Gruppe, erklärte, das Recycling von Batteriemetallen sei eine strategische Voraussetzung für die Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie. Die kontinuierliche Rückführung von Rohstoffen in den europäischen Markt und ihre erneute Verfügbarmachung stärke die industrielle Wertschöpfung und verringere geopolitische Abhängigkeiten.
Dr. Daniel Schönfeld, Präsident des Geschäftsbereichs Batteriematerialien bei BASF, sagte, die Partnerschaft mit TSR werde das europäische Netzwerk erweitern und integrierte Lösungen schaffen, um Kunden dabei zu helfen, ihre Wertschöpfungskette nachhaltig und zuverlässig zu schließen. Öffentlichen Informationen zufolge ging die Recyclinganlage von BASF in Schwarzheide, Deutschland, bereits 2023 in Betrieb.
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