de.wedoany.com-Bericht: KBR hat bekannt gegeben, dass seine Purifier®-Technologie von der argentinischen Pampa Energía für das neue Ammoniak-Düngemittel-Komplex in Bahía Blanca ausgewählt wurde. Im Rahmen des Vertrags wird KBR Technologielizenzen, grundlegende Engineering-Pakete und Spezialausrüstung für den Bau einer Ammoniakanlage mit einer Tageskapazität von 3.430 Tonnen liefern. Die Anlage soll vor Ende 2029 in Betrieb genommen werden und nach Fertigstellung die größte Einstrang-Ammoniakanlage Lateinamerikas sein.
Die Ammoniakanlage ist der Kernbestandteil des Ammoniak- und Harnstoff-Komplexes in Bahía Blanca. Der gesamte Komplex wird von Pampa Energía über ihre Tochtergesellschaft Fértil Pampa entwickelt, mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 2,7 Milliarden US-Dollar (ca. 1,3 Milliarden Euro). Neben der Ammoniakanlage werden in der Anlage zwei extrem energieeffiziente Harnstoff-Produktionslinien errichtet, die zusammen eine Tageskapazität von 6.000 Tonnen (eine Jahresproduktion von etwa 2,1 Millionen Tonnen) erreichen. Nach Fertigstellung wird dies die größte Harnstoff-Produktionsanlage Lateinamerikas sein.
KBR wird mit Pampa Energía, dem Engineering- und Bauunternehmen SACDE und Tecnimont zusammenarbeiten, um das Projekt voranzutreiben. Tecnimont wird für das Engineering, die Beschaffung und das Baumanagement verantwortlich sein, SACDE übernimmt die Bauarbeiten, und Nextchem, Teil der Maire-Gruppe, liefert über Stamicarbon die Harnstoff-Technologielizenz und Spezialausrüstung. Das gesamte Projekt soll innerhalb von 41 Monaten fertiggestellt werden.
Jay Ibrahim, Präsident von KBR Sustainable Technology Solutions, erklärte: „Die bewährte und skalierbare Ammoniak-Prozesstechnologie von KBR ist eine der ersten Wahl für Kunden weltweit und hilft Anlagen, maximale Produktion bei gleichzeitig optimaler Energieeffizienz zu erreichen.“
KBR verfügt über mehr als 75 Jahre Erfahrung in der Lieferung von Ammoniak-Technologie, Spezialausrüstung und Katalysatoren. Das Projekt wird voraussichtlich während der Bauphase über 3.500 direkte Arbeitsplätze schaffen. Nach Fertigstellung wird es Argentinien helfen, seine Abhängigkeit von Düngemittelimporten zu verringern und seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem regionalen und internationalen Düngemittelmarkt zu stärken.










