de.wedoany.com-Bericht: Der deutsche Chemiekonzern Evonik hat eine Investition von 80 Millionen Euro in der Slowakei angekündigt, um die Biotechnologieanlagen im Fermas-Werk zu erweitern. Die Anlage in Slovenská Ľupča ist auf Downstream-Verarbeitung und Biofermentation spezialisiert. Diese Investition wird die Fermentationstechnologie stärken und die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe unterstützen. Ziel dieser Maßnahme ist es, auf die sich ändernden Anforderungen der europäischen Chemieindustrie zu reagieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im Bereich Biotechnologie zu verbessern.
Das Fermas-Werk produzierte ursprünglich Aminosäuren für die Tierernährung. Nach der Übernahme durch Evonik im Jahr 1998 verlagerte sich der Fokus schrittweise auf die Entwicklung von Fermentationsprodukten, die in den Bereichen Pharmazie, Kosmetik, Körperpflege und Tierernährung eingesetzt werden. Im Jahr 2024 wurde die Anlage zur weltweit ersten Produktionsstätte für industriell hergestellte Rhamnolipid-Biotenside, die in Produkten wie Spülmittel und Shampoo verwendet werden.
Guido Skudlarek, Leiter des Geschäftsbereichs Healthcare bei Evonik, erklärte: „Mit der steigenden Nachfrage nach komplexen Wirkstoffen werden unsere erweiterten Biotechnologiekapazitäten unseren Kunden helfen, eine zuverlässige, skalierbare und nachhaltige Produktion zu erreichen.“ Diese Investition spiegelt Evoniks kontinuierliche Expansion im Biotechnologiebereich wider, um den Marktherausforderungen zu begegnen.
Die europäische Chemieindustrie verfügt über Stärken in den Bereichen Biotechnologie und Forschung und Entwicklung, steht jedoch unter globalem Nachfragedruck. Laut einem Bericht des Europäischen Chemieindustrieverbandes leidet die petrochemische Industrie unter hohen Energiepreisen. Trotz der geringen Nachfrage liegt die Branchenleistung immer noch über dem Krisenniveau von 2015 bis 2019. Es wird erwartet, dass das Marktvertrauen bis Ende 2025 mit zunehmenden Aufträgen und steigenden Lagerbeständen etwas gestärkt wird. Die Biotechnologie-Expansion von Evonik in der Slowakei ist Teil der Anpassungen der europäischen Industrie, die darauf abzielen, die Produktionseffizienz und Nachhaltigkeit zu optimieren.
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