Bau der grenzüberschreitenden Straße zwischen Liberia und Sierra Leone beginnt – Investition von 364 Millionen US-Dollar
2026-04-24 14:34
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de.wedoany.com-Bericht: Ein grenzüberschreitendes Straßenbauprojekt, das Liberia mit Sierra Leone verbindet, ist kürzlich offiziell gestartet. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 364 Millionen US-Dollar. Ausführendes Unternehmen ist das sierra-leonische Bauunternehmen Pavi Fort. Das Projekt wird nach dem Bau-Betrieb-Übertragungs-Modell umgesetzt, die Konzessionslaufzeit beträgt 25 Jahre.

Der liberianische Präsident Joseph Nyuma Boakai und der sierra-leonische Präsident Julius Maada Bio nahmen am 18. April am Grenzübergang Bo Waterside gemeinsam an der Grundsteinlegungszeremonie teil. Das Projekt erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 255 Kilometern und umfasst die vier Grafschaften Montserrado, Bomi, Grand Cape Mount und Lofa. Es beinhaltet fünf Hauptkorridore: einen 38 Kilometer langen zweispurigen mautpflichtigen Abschnitt von der Saint Paul's Bridge nach Klay, einen 79 Kilometer langen einspurigen Abschnitt von Klay nach Bo Waterside, einen 22 Kilometer langen Abschnitt von Klay nach Tubmanburg, einen 30 Kilometer langen Abschnitt von Madina nach Robertsport sowie einen 86 Kilometer langen Abschnitt von Voinjama nach Mendikorma.

Ein 217 Kilometer langer Abschnitt ist als einspurige Gegenverkehrsstraße ausgelegt und mautfrei befahrbar. Der 38 Kilometer lange Abschnitt von der Saint Paul's Bridge nach Klay ist zweispurig und mautpflichtig. Drei Mautstellen sind vorgesehen, die sich in Bo Waterside, Klay und am Kpo River befinden. Sie werden gemeinsam von der Liberianischen Nationalen Straßenbehörde und Pavi Fort verwaltet.

Hinsichtlich der Finanzierungsstruktur übernimmt Pavi Fort 60 % der Projektfinanzierung. Die liberianische Regierung stellt die verbleibenden 40 % bereit, die über die Nationale Straßenbehörde sowie eine Zahlungsgarantie in Höhe von 100 Millionen US-Dollar gedeckt sind. Das Projekt wird voraussichtlich mehr als 1.000 Arbeitsplätze schaffen. Die Bauzeit beträgt fünf Jahre, die Fertigstellung ist für 2030 geplant. Von den derzeit über 14.000 Kilometern Gesamtstraßennetz in Liberia sind nur etwa 10 % asphaltiert. Das Projekt ist eine Schlüsselmaßnahme zur Behebung von Infrastrukturdefiziten im Rahmen der ARREST-Inklusiven Entwicklungsagenda 2025–2029.

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