de.wedoany.com-Bericht: Der australische fortschrittliche Hersteller Hyperion Systems hat kürzlich bekannt gegeben, in Zusammenarbeit mit der örtlichen Firma Little Castles Small Homes in seinem Werk in Henderson die ersten Konstruktionskerne von 3D-gedruckten Polymerhäusern auf der Südhalbkugel herzustellen. Bei diesem Projekt wird recycelter Kunststoff als Rohmaterial verwendet, der mittels additiver Fertigungstechnologie verarbeitet wird. Die Druckzeit wird auf zwei Tage geschätzt. Die Partnerschaft erweitert die Anwendung der 3D-Drucktechnologie vom Industriesektor auf den Wohnungsbau und zeigt neue Möglichkeiten des 3D-Drucks im Baubereich auf.
Josh Wigley, Geschäftsführer von Hyperion Systems, erklärte: „Wir werden recycelte Polymere als Grundrohstoff verwenden. Mit unserem intern entwickelten geistigen Eigentum können wir die Kernstruktur von Mikrohäusern in etwa 48 Stunden drucken.“ Er wies zudem darauf hin, dass diese 3D-gedruckten Strukturen durch die Verwendung von recycelten Polymeren termitenresistent sein und gute thermodynamische Eigenschaften aufweisen werden, was über die Nachhaltigkeit hinaus praktische Leistungsvorteile bringt.

Die fertigen 3D-gedruckten Module werden dann zu Little Castles Small Homes zur Endmontage transportiert. Das Projekt zielt darauf ab, die strengen Anforderungen des australischen Baurechts an Sicherheit, Haltbarkeit und Konformität zu erfüllen. Wigley erklärte: „Durch die Beschleunigung der Bauzeit und die Freisetzung von Fachkräften für traditionellere Wohnprojekte eröffnen wir einen Weg zur großflächigen Bereitstellung von mehr Wohnraum.“
Mark Hughes von Little Castles Small Homes sagte: „Es geht uns nicht nur darum, Mikrohäuser anders zu bauen – wir gestalten die Zukunft des Wohnungsbaus. Nachhaltiger, durchdachter und besser in der Nutzung der Ressourcen, die wir bereits haben. Es geht darum, gesündere Räume zu schaffen und zu beweisen, dass kleine Häuser dennoch einen höheren Lebensstandard bieten können.“ Durch die Kombination von 3D-Druck und recyceltem Kunststoff setzt das Projekt das Prinzip der Kreislaufwirtschaft im Wohnungsbau um.
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