Safran rechnet mit anhaltend starkem Triebwerkswartungsgeschäft
2026-04-25 10:30
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de.wedoany.com-Bericht: Der französische Safran-Konzern rechnet trotz der Konflikte im Nahen Osten nicht mit einer Abschwächung des Triebwerkswartungsgeschäfts. Dies erklärte CEO Olivier Andriès am 23. April. Zuvor hatte die Wartungs-, Reparatur- und Überholungs-Sparte (MRO) für die Triebwerke CFM56 und Leap im ersten Quartal starke Ergebnisse erzielt.

In einer Telefonkonferenz mit Analysten zum ersten Quartal gab Andriès bekannt, dass der Umsatz mit Ersatzteilen im Jahresvergleich um 29 % und die Serviceeinnahmen um 43 % gestiegen seien. Auf Basis dieser Ergebnisse bestätigte Safran die Jahresprognose: ein Ersatzteilumsatzwachstum von rund 15 % und ein Serviceumsatzwachstum von rund 20 %.

Die Ersatzteileinnahmen für zivile Triebwerke profitierten von einem breiteren Arbeitsumfang. „Eine beträchtliche Anzahl der eingehenden Triebwerke wird umfassenden Arbeiten unterzogen, die nicht nur das Kernmodul, sondern auch Fan- und Niederdruckturbinen betreffen", so Andriès. Gleichzeitig hätten die auf Stundenbasis abgerechneten Verträge für Leap-Triebwerke die Serviceeinnahmen gesteigert.

Andriès zeigte sich für die kommenden Monate optimistisch. Nach Gesprächen mit rund 20 Fluggesellschaften sagte er: „Ich habe keinerlei Anzeichen dafür erhalten, dass sich die Ausflottung von Flugzeugen beschleunigen könnte. Im ersten Quartal wurden 44 Flugzeuge mit CFM56-Triebwerken ausgemustert, was rund 1,5 % der Flotte entspricht." Zudem verwies er auf den allgemeinen Kapazitätsmangel bei den Fluggesellschaften, der die Wartungsnachfrage stabil halten werde.

Zu den Auswirkungen der Lage im Iran erklärte Eysser: „Die Auslastung der CFM56-Triebwerke blieb vor und nach den Konflikten stabil", sodass keine Kürzungen des Serviceumfangs oder der Werkstattaufenthalte zu erwarten seien. Bei Hochschubtriebwerken für Großraumflugzeuge könnte es jedoch Auswirkungen geben, da der Nahe Osten rund 20 % der weltweiten Großraumflugzeugflotte ausmacht. „Die gesamte Zyklenzahl für 2026 deutet darauf hin, dass Großraumflugzeuge stärker betroffen sein könnten als Schmalrumpfflugzeuge", ergänzte Andriès.

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